Wer sichtet „Moby Dick“, den weißen Schweinswal in der Ostsee?

Pressemitteilung

Ein weißer Schweinswal in der Ostsee. Kann das sein? Ja, es kann. Das Segler-Ehepaar Klaus und Conny Boller entdeckte am 6. Juni vorigen Jahres um 17.44 Uhr diese kleine Sensation, einen damals etwa 1,20-1,30 langen weißen Wal in der Nähe der Brücke  vor Kerteminde, Dänemark. Der damals noch jugendliche Wal, Ostsee-Schweinswale werden bis 1,60 Meter lang, begleitete etwa 20 Minuten lang die „C´est la Vie“. Und er ließ sich sogar fotografieren. Die GSM ist überaus gespannt, ob sich der Moby Dick in der Ostsee in dieser Saison wieder blicken lässt.

Weißer Schweinswal in der Ostsee © Klaus Boller / GSM

© Klaus Boller / GSM

Dass diese Sichtung erst zu Beginn 2009  bei der GSM eingegangen ist, gehört manchmal zur Routine. Viele Wassersportler gehen erst Ende des Jahres ihre Logbücher durch und folgen der Aufforderung der GSM, Schweinswalsichtungen zu melden – besser ist, so schnell wie möglich. Die GSM betreibt seit 2002 ihr Projekt „Wassersportler sichten Schweinswale“. Die Sichtungen der besonders in der zentralen und östlichen Ostsee vom Aussterben bedrohten Schweinswale werden jedes Jahr in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) veröffentlicht.

Petra Deimer, Tel: 04106 – 47 12

www.gsm-ev.de und www.habitatmarenatura2000.de