Brief an die japanische Verbraucherministerin
In einem Brief an die japanische Verbraucherministerin Frau Mizuho Fukushima und den japanischen Botschafter in Deutschland Herrn Dr. Takahiro Shinyo weist die GSM nochmals auf die wissenschaftlichen Erkenntnisse bezügliche der Giftigkeit von Walfleisch hin und fordert die Treibjagd auf Kleinwale sowie den Verkauf von Walfleisch umgehend einzustellen.
Den Brief können Sie hier einsehen (PDF-Version) oder nachfolgend lesen:
Brief an die japanische Verbraucherschutzministerin Mizuho Fukushima
Brief betreffend die Giftigkeit von Wal-, Delfin- und Schweinswalprodukten aus japanischen Treibjagden
Sehr geehrte Frau Ministerin,
wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass Delfin- und Walfleisch auf Grund seiner Kontamination mit Methylquecksilber, Quecksilber, PCBs und anderen Giften hochtoxisch und für den menschlichen Verzehr ungeeignet ist. Bitte verhindern Sie durch ein sofortiges Verbot des Verkaufs von Delfin- und Walfleisch weitere Gesundheitsschäden für die japanische Bevölkerung!
Die jährliche Treibjagd auf Zahnwale hat viele Deutsche tief betroffen gemacht. Wir erhalten zahlreiche Anfragen von deutschen Staatsbürgern, die wissen möchten, was sie tun können, um das japanische Volk über die Gesundheitsrisiken aufzuklären und was sie zur Rettung der auf so grausame Weise getöteten Wale unternehmen können.
Im Namen all dieser Menschen bitten wir die japanische Regierung freundlichst darum, die Öffentlichkeit über die Gesundheitsrisiken aufzuklären und etwas gegen dieses unnötige Abschlachten zu tun – die sofortige Umsetzung eines offiziellen Verbots der Treibjagden und des Verkaufs von Walfleisch in Supermärkten könnte eine erste Maßnahme darstellen.
Die Gründe liegen auf der Hand: Die Standards humaner Tötung können bei der Jagd nicht eingehalten werden, hohe Kontaminationsgrade bedrohen die japanische Bevölkerung (insbesondere Kinder) und das internationale Ansehen Japans erleidet fortdauernd Schaden.
Jeder akzeptiert die Traditionen der unterschiedlichen Kulturen – auch die japanischen Traditionen. Doch gelegentlich ist es besser, zum eigenen Nutzen Traditionen zu ändern. Vor achtzig Jahren wurden in Deutschland Robben getötet. Doch als bekannt wurde, dass die Populationszahlen stark rückläufig waren und dies dem gesamten Meeresökosystem schadete, wurde beschlossen, diese Tradition nicht fortzusetzen. Noch heute gibt es die sogenannten “Seehundjäger”. Sie wahren die Tradition indem sie die Robben nicht töten, sondern schützen. Dadurch sichern sie ein gesundes Meeressystem mit reichlich Fisch. Die “Seehundjäger” informieren die Öffentlichkeit auch über die Robben und deren Biologie, wodurch im Bereich des Tourismus bedeutende Einnahmen geschaffen werden. Menschen aus ganz Deutschland kommen, um die Seehunde und Robben zu sehen und sich an ihnen zu erfreuen (natürlich aus einer Entfernung, die Störungen ausschließt).
Wir bitten sie höflich, ein sofortiges Verbot der Treibjagden auf Zahnwale zu erwägen.
Wir danken Ihnen im Voraus, dass Sie diesem Brief Ihre Aufmerksamkeit schenken.
Mit freundlichen Grüßen
Petra Deimer
Vorsitzende, GSM
Brief an die japanische Verbraucherschutzministerin Mizuho Fukushima
Brief betreffend die Giftigkeit von Wal-, Delfin- und Schweinswalprodukten aus japanischen Treibjagden
Sehr geehrte Frau Ministerin,
wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass Delfin- und Walfleisch auf Grund seiner Kontamination mit Methylquecksilber, Quecksilber, PCBs und anderen Giften hochtoxisch und für den menschlichen Verzehr ungeeignet ist. Bitte verhindern Sie durch ein sofortiges Verbot des Verkaufs von Delfin- und Walfleisch weitere Gesundheitsschäden für die japanische Bevölkerung!
Die jährliche Treibjagd auf Zahnwale hat viele Deutsche tief betroffen gemacht. Wir erhalten zahlreiche Anfragen von deutschen Staatsbürgern, die wissen möchten, was sie tun können, um das japanische Volk über die Gesundheitsrisiken aufzuklären und was sie zur Rettung der auf so grausame Weise getöteten Wale unternehmen können.
Im Namen all dieser Menschen bitten wir die japanische Regierung freundlichst darum, die Öffentlichkeit über die Gesundheitsrisiken aufzuklären und etwas gegen dieses unnötige Abschlachten zu tun – die sofortige Umsetzung eines offiziellen Verbots der Treibjagden und des Verkaufs von Walfleisch in Supermärkten könnte eine erste Maßnahme darstellen.
Die Gründe liegen auf der Hand: Die Standards humaner Tötung können bei der Jagd nicht eingehalten werden, hohe Kontaminationsgrade bedrohen die japanische Bevölkerung (insbesondere Kinder) und das internationale Ansehen Japans erleidet fortdauernd Schaden.
Jeder akzeptiert die Traditionen der unterschiedlichen Kulturen – auch die japanischen Traditionen. Doch gelegentlich ist es besser, zum eigenen Nutzen Traditionen zu ändern. Vor achtzig Jahren wurden in Deutschland Robben getötet. Doch als bekannt wurde, dass die Populationszahlen stark rückläufig waren und dies dem gesamten Meeresökosystem schadete, wurde beschlossen, diese Tradition nicht fortzusetzen. Noch heute gibt es die sogenannten “Seehundjäger”. Sie wahren die Tradition indem sie die Robben nicht töten, sondern schützen. Dadurch sichern sie ein gesundes Meeressystem mit reichlich Fisch. Die “Seehundjäger” informieren die Öffentlichkeit auch über die Robben und deren Biologie, wodurch im Bereich des Tourismus bedeutende Einnahmen geschaffen werden. Menschen aus ganz Deutschland kommen, um die Seehunde und Robben zu sehen und sich an ihnen zu erfreuen (natürlich aus einer Entfernung, die Störungen ausschließt).
Wir bitten sie höflich, ein sofortiges Verbot der Treibjagden auf Zahnwale zu erwägen.
Wir danken Ihnen im Voraus, dass Sie diesem Brief Ihre Aufmerksamkeit schenken.
Mit freundlichen Grüßen
Petra Deimer
Vorsitzende, GSM


