Robben: Eine gute Nachricht kommt aus Norwegen

Wie der International Fund for Animal Welfare (IFAW) berichtet, stoppt Norwegen bislang gewährte Subventionen von 1,3 Millionen Euro für die Robbenjagd. Das norwegische Parlament habe für diesen wichtigen Schritt gegen das seit Jahrzehnten umstrittene Abschlachten von meist jungen Sattelrobben und Klappmützen, wie diese Hundsrobben-Arten heißen, gesorgt.  Bis zuletzt habe die norwegische Regierung umgerechnet etwa 110 Euro pro erlegter Robbe zugeschossen, eine Summe, die in etwa 80% der Einnahmen der Robbenjäger ausmache.

Bleibt zu hoffen, dass auch Kanada diesem Beispiel folgt – und das Blutbad auf dem Eis unterbindet. Die Welthandelsorganisation WTO habe im vorigen Jahr bestätigt, dass die EU durchaus die Einfuhr von Produkten der Robben wegen moralischer Bedenken verbieten könne. Kanada und Norwegen hatten das Handelsverbot vor der WTO ursprünglich angefochten. Bleibt zu hoffen, dass durch die späte Einsicht endlich Frieden einkehrt in die Kinderstube der arktischen Robben, die   alle Jahre wieder ein high light für den „Natur-Tourismus“ bietet.


Petra Deimer-Schütte