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	<title>Gesellschaft zum Schutz der Meeressäuger e.V.</title>
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	<description>Gesellschaft zum Schutz der Meeressäuger e.V.</description>
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		<title>Islands Walfänger macht mobil</title>
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		<pubDate>Sun, 12 May 2013 19:18:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der reiche Mann aus Island kann es nicht lassen: Obwohl sich Kristjan Loftson Jahr für Jahr mit seiner modernen Fischereiflotte eine goldene Nase verdient, will er auch noch durch die „Internationale Walfang Kommission&#8221; (IWC) geschützte Wale abschlachten. Und obwohl seit 1986/87 durch die IWC ein Moratorium in Kraft ist, ein Walfangverbot zu kommerziellen Zwecken, will [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der reiche Mann aus Island kann es nicht lassen: Obwohl sich Kristjan Loftson Jahr für Jahr mit seiner modernen Fischereiflotte eine goldene Nase verdient, will er auch noch durch die „Internationale Walfang Kommission&#8221; (IWC) geschützte Wale abschlachten. Und obwohl seit 1986/87 durch die IWC ein Moratorium in Kraft ist, ein Walfangverbot zu kommerziellen Zwecken, will Loftson sich wie schon etliche Male zuvor eine Fangquote von 280 Finnwalen für die Saison 2013 genehmigen. Dass er die Quote in den Jahren 2011 und -12 nicht genutzt habe, begründet der skrupellose, geschäftstüchtige Mann damit, dass er wegen des Tsunami kein Walfleisch hätte nach Japan verkaufen können. In Island selbst will von den „Leckerbissen&#8221; offenbar kaum jemand etwas wissen.</p>
<p>Doch leider lassen sich hin und wieder z.B. deutsche Touristen von dem Gedanken, es doch probiert haben zu müssen, verleiten. Loftson mag das freuen….. Kein Wunder allerdings, dass die isländische Tourismusbranche vor Wut schäumt. Längst gehört Whale Watching zu den lukrativen Highlights im isländischen Tourismus. Allein im vergangenen Jahr genossen an die 180 000 Urlauber diese moderne Form des Abenteuertourismus. Ohne Frage spült Whale Watching weitaus mehr Geld in die Kasse, als es das Abschlachten der gefährdeten und geschützten Tiere einbringen könnte – von der Moral an dieser Stelle ganz zu schweigen…</p>
<p><span>Petra Deimer-Schütte</p>
<p></span></span></p>
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		<title>Gefährliche Minen im Fahrwasser der Kieler Förde?</title>
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		<pubDate>Fri, 03 May 2013 07:08:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Verkehrstrennungsgebiet ‚Kiel Lighthouse‘ vor Heidkate sowie landseitig des Fahrwassers bis zur 10 Meter Tiefenlinie sind bei Sonar-Untersuchungen durch die Bundesmarine 2012 und 2013 erhebliche Belastungen mit Munition festgestellt worden. Allein im Fahrwasser gab es 400 Verdachtspunkte, die meisten davon vermutlich Munition betreffend. Außerhalb des Fahrwassers wurden ca. 850 Ankertauminen, 150 Grundminen, 30 Torpedos und 1.000 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Verkehrstrennungsgebiet ‚Kiel Lighthouse‘ vor Heidkate sowie landseitig des Fahrwassers bis zur 10 Meter Tiefenlinie sind bei Sonar-Untersuchungen durch die Bundesmarine 2012 und 2013 erhebliche Belastungen mit Munition festgestellt worden. Allein im Fahrwasser gab es 400 Verdachtspunkte, die meisten davon vermutlich Munition betreffend. Außerhalb des Fahrwassers wurden ca. 850 Ankertauminen, 150 Grundminen, 30 Torpedos und 1.000 Wasserbomben gefunden. Wie viel Munition noch im Flachwasser bis zum Strand oder unter Sediment versteckt liegt, ist unbekannt. Der NABU zeigt sich besorgt über die jetzt akut geplanten Maßnahmen des Landes, die aus Sicht des NABU auf naturschutz- und umweltrelevante Fragen keine ausreichende Antwort geben. </p>
<p>Aktuell steht durch den Kampfmittelräumdienst (KRD) die Beseitigung von mindestens 12 britischen Grundminen und 4 Torpedosprengköpfen sowie einer Ankertaumine im Fahrwasser der Kieler Förde an. Dabei werden nach Darstellung des KRD auch Sprengungen unvermeidbar sein.</p>
<p>Der KRD plant für die erforderlichen Maßnahmen ein abgestuftes Vorgehen: Wenn gefahrlos möglich, soll die Großmunition in das benachbarte Sperrgebiet umgelagert werden. Die als nicht handhabungssicher eingestuften 12 Grundminen sollen durch geformte Sprengladungen möglichst so geöffnet werden, dass der Zünder vom Sprengstoff getrennt wird. Bei diesem Vorgang oder auch danach ist aber durch die mechanische Einwirkung der Schneidladung eine Selbstdetonation des gealterten Sprengstoffs möglich. Falls die Trennung von Zünder und Sprengstoff nicht möglich ist, sollen die Grundminen komplett gesprengt werden.  Dabei lässt die von den zuständigen Behörden geplante Vorgehensweise im aktuellen Fall leider ein umfassendes Konzept vermissen, in dem dargelegt wird, wie die Meeresumwelt und die Bürger vor den späten Kriegsfolgen geschützt werden sollen. Das geplante Vorgehen lässt auch wichtige naturschutz- und umweltrelevante Fragen offen.</p>
<p>So ist bei den bereits in Kürze geplanten Sprengungen kein Blasenschleier zur Minderung des Unterwasserschalls, wie er sonst bereits beim Bau von Windparks und dort unvermeidbaren Sprengungen vorgeschrieben wird, vorgesehen, obwohl im Mai im betreffenden Seegebiet mit dem Vorkommen von streng geschützten  Schweinswalen zu rechnen ist. Auch kann der Gefährdungsbereich von Meeressäugetieren durch die Schockwellen der Explosionen in einem Radius von ca. 4 km vom Schiff aus zum Schutz von Schweinswalen nicht hinreichend überwacht werden. Da auch die bereits erprobten Maßnahmen zur Vergrämung von Meeressäugern  nicht über so große Entfernungen Wirkung entfalten, sind nicht nur schädigende Einflüsse auf Meeressäuger zu erwarten, sondern ist auch eine Schädigung  der Fischbestände wahrscheinlich. Insbesondere Jungfische und Fischlaich sind hierfür besonders sensibel.</p>
<p>„Gefahr im Verzug“ ist aktuell nicht erkennbar, da die Munition an diesem Ort bereits seit Jahrzehnten lagert. Vor dem Hintergrund des Umfangs der erforderlichen Beseitigungsmaßnahmen und weiterer noch offener Fragen fordert der NABU den Stopp der Aktion  und den Beginn eines ergebnisoffenen Dialogs der verantwortlichen Behörden mit den Umweltverbänden über das Vorhaben. Ziel des Dialogs ist es, ohne Zeitdruck die Umweltverträglichkeit der behördlichen Maßnahmen konstruktiv kritisch zu begleiten und angepasste Lösungen zu finden.</p>
<p><strong>Hintergrund</strong></p>
<p>Die jetzt aufgefundenen Sprengkörper sind Teil der von einer Expertengruppe im Jahre 2011 auf insgesamt 1.6 Millionen Tonnen geschätzten Menge von in deutschen Gewässern nach dem letzten  Krieg versenkter Munition. Weitere Informationen unter <a href="http://www.munition-im-meer.de/" target="_blank">www.munition-im-meer.de</a></p>
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		<title>Kanadische Robbenjagd hat begonnen</title>
		<link>http://gsm-ev.de/2013/04/25/kanadische-robbenjagd-hat-begonnen/</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Apr 2013 09:42:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[23. April 2013 Mit mehreren Tagen Verspätung haben kanadische Fischer die kommerzielle Jagd auf  Sattelrobben vor der Küste Neufundlands aufgenommen. Über die Ursache für die Verspätung machte das  kanadische Fischereiministerium keine Mitteilung, ebenso wenig über die Anzahl der beteiligten Boote und Jäger. Beobachter registrierten nur noch ca. 25 Boote. Der erste Teil der Robbenjagd, der im St.Lorenz-Golf stattfindet, ist praktisch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>23. April 2013</p>
<p>Mit mehreren Tagen Verspätung haben kanadische Fischer die kommerzielle Jagd auf  Sattelrobben vor der Küste Neufundlands aufgenommen.</p>
<p>Über die Ursache für die Verspätung machte das  kanadische Fischereiministerium keine Mitteilung, ebenso wenig über die Anzahl der beteiligten Boote und Jäger. Beobachter registrierten nur noch ca. 25 Boote. Der erste Teil der Robbenjagd, der im St.Lorenz-Golf stattfindet, ist praktisch ausgefallen. Auch hat das Ministerium für dieses Jahr keine Quote bekannt gegeben &#8211; die Zahl der Robben, die getötet werden dürfen. Auf der Website des Ministeriums herrscht, was die Jagd 2013 angeht, gähnende Leere.</p>
<p>Dies alles deutet auf einen Niedergang der kommerziellen Robbenjagd hin. Er zeichnet sich seit Jahren ab. Schon in der Saison 2012 wurden nur 69.000 Felle angelandet (gegenüber 365.000 im Jahr 2004). Die Zahl der Länder, die Importverbote gegen Robbenprodukte (Felle, Öl) erlassen haben, ist inzwischen auf 34 gestiegen.  </p>
<p>Die Dollarmillionen, die Kanada in den letzten Jahren für die Stützung der Robbenjagd bereit stellte, haben den gewünschten Effekt nicht erzielt. Der Verarbeitungsbetrieb Carino auf Neufundland sitzt auf großen Beständen von Fellen aus den Vorjahren.</p>
<p><strong><em>Langsamer Tod</em></strong></p>
<p>Von Ulrich Schnapauff</p>
<p>Warum verfügt Kanada nicht das Ende der Robbenjagd? Alle Argumente für und wider die Jagd sind über Jahre ausgetragen. Den Begründungen der Gegner &#8211; archaisch, unnötig grausam, wirtschaftlich nicht rentabel, Verschwendung von Steuergeldern für die Subventionierung  - hat die Regierung des nordamerikanischen Halbkontinents nichts Stichhaltiges entgegengesetzt. </p>
<p>Selbst dass die Robben Fische fressen und diese für die Fischerei ausfallen, kann nicht greifen, denn die Robben fressen überwiegend Arten, die in der kanadischen Fischerei gar keine Rolle spielen.  </p>
<p>Oder dass die Robbenjagd für die Fischer unerlässlich sei, denn sie würde nicht unerheblich zum Lebensunterhalt beitragen. Wie glaubwürdig ist diese Behauptung, wenn das blutige Gemetzel nur drei Wochen dauert? Und wenn sich die überwiegende Mehrheit der Fischer daran überhaupt nicht beteiligt? Und wenn sich die unverkauften Felle in den Lagerhäusern stapeln? Und wenn es heißt, dass das aus dem Blubber der Meeressäuger gewonnene Öl so gesund ist, aber nur 2 Prozent des Öls zu einem Nahrungsergänzungsmittel weiterverarbeitet werden. Und wenn ein griechischer(!) Herzchirurg zum Hoffnungsträger wird, weil der erklärt hat, dass sich aus den Tieren  Herzklappen für den Einsatz am Menschen gewinnen ließen?   </p>
<p>Eine Regierung, die solchen Blödsinn verbreitet, muss in ganz großen Argumentationsnöten stecken.</p>
<p>Alles ist gesagt worden, und nichts ist geschehen. Nichts geschehen? Das ist nicht richtig. Die kommerzielle Robbenjagd ist dabei, sich selbst abzuschaffen. Jetzt sind es nur noch wenige hundert Fischer mit nur zwei Dutzend Booten, die rausfahren. Entsprechend zurück geht die Zahl der angelandeten Felle. Der Preis für die Felle sinkt. Der einzige Bereich, in dem ein Anstieg zu verzeichnen ist, ist die Anzahl der Länder, die blutige Robbenprodukte nicht mehr in ihr Land lassen wollen.  </p>
<p>Dieser Prozess dürfte sich noch eine Weile hinziehen. Unter Umständen noch über einige Jahre. </p>
<p>Beim Thema Robbenjagd hat sich Kanada verrannt. Wir werden es aber wohl leider nicht erleben, dass die Regierung dies zugibt und die Jagd einstellt. Das würde einen Gesichtsverlust bedeuten bei Politikern und  den Fischern an der Ostküste, die im eisigen Winter ihrem Beruf nicht nachgehen können. </p>
<p>Vielmehr dürfte es so kommen, dass die kommerzielle Robbenjagd im Südosten Kanadas - die nichts mit der Jagd der nordkanadischen Inuit zu tun hat &#8211; einen quälend langsamen Tod sterben wird. Niemand wird ihr eine Träne nachweinen.    </p>
<div> </div>
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		<title>Brief der Umweltverbänden an die Europäische Kommission bezüglich Betritt Islands</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Jan 2013 07:52:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Brief der Umweltverbänden an die Europäische Kommission bezüglich Betritt Islands]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://gsm-ev.de/wp-content/uploads/2013/01/final_group_letter_on_EU_Iceland_accession_17_January_20131.doc">Brief der Umweltverbänden an die Europäische Kommission bezüglich Betritt Islands</a></p>
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		<title>Auch Taiwan verweigert jetzt den Handel mit Robbenprodukten aus Kanada</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Jan 2013 12:07:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Verbot für den Handel mit Produkten von Meeressäugetieren hat das Parlament von Taiwan erlassen. Der Beschluss wurde einstimmig gefasst. Von dem Verbot ausgenommen sind Produkte, die Ureinwohner mit traditionellen Jagdmethoden gewonnen haben.   Damit schließt sich Taiwan den USA, der EU, Russland, Kasachstan und Mexiko an, die Robbenprodukte schon früher unter ein Embargo gestellt hatten. In [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><span style="font-family: Arial; color: #240d00;">Ein Verbot für den Handel mit Produkten von Meeressäugetieren hat das Parlament von Taiwan erlassen. Der Beschluss wurde einstimmig gefasst. Von dem Verbot ausgenommen sind Produkte, die Ureinwohner mit traditionellen Jagdmethoden gewonnen haben.</span></div>
<div> </div>
<div><span style="font-family: Arial; color: #240d00;">Damit schließt sich Taiwan den USA, der EU, Russland, Kasachstan und Mexiko an, die Robbenprodukte schon früher unter ein Embargo gestellt hatten. In Taiwan wurde bekannt, dass das Land in der Zeit von 2003 bis 2009 Robbenöl in einem Volumen von 430.000 Kilogramm importiert hat und damit der viertgrößte Abnehmer von Robbenöl außerhalb Kanadas war. </span></div>
<div> </div>
<div><span style="font-family: Arial; color: #240d00;">Kanadas kommerzielle Robbenjagd verliert immer mehr an Bedeutung. Der Umsatz belief sich in den letzten Jahren auf nur noch rund eine Million Dollar pro Jahr. Den Niedergang versuchen die kanadische Regierung und die Provinzregierung von Neufundland/Labrador durch Subventionen aufzufangen. So wurden dem Verarbeitungsbetrieb Carino in Neufundland im April letztes Jahr 3,6 Mio Dollar an Lohnzuschüssen zur Verfügung gestellt, damit er Robbenfelle für zukünftige Märkte produziert.</span></div>
<div> </div>
<div><span style="font-family: Arial; color: #240d00;">Kurz zuvor hatte die Vereinigung der Robbenjäger bekannt gegeben, dass es bereits einen Lagerbestand von 400.000 Robbenfellen gebe.</span></div>
<div> </div>
<div><span style="font-family: Arial; color: #240d00;">Ulrich Schnapauff </span> </div>
<div> </div>
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		<title>Wichtiger Hinweis: GSM e.V. aufgelöst</title>
		<link>http://gsm-ev.de/2012/12/29/wichtiger-hinweis-gsm-e-v-aufgelost/</link>
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		<pubDate>Sat, 29 Dec 2012 20:35:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Herzlich Willkommen, laut Beschluss der Mitgliederversammlung am 13. Oktober 2012 wird die Gesellschaft zum Schutz der Meeressäugetiere e.V. (GSM) zum 31.12.2012 aufgelöst. Der Grund: wir sind in die Jahre gekommen und fanden keine Nachfolger. Somit können wir ab 2013 keine neuen Spendenquittungen mehr ausstellen. Die Internetpräsenz wird als Freundeskreis weitergeführt, die Aktivitäten zum Schutz der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Herzlich Willkommen,</strong></p>
<p>laut Beschluss der Mitgliederversammlung am 13. Oktober 2012 wird die Gesellschaft zum Schutz der Meeressäugetiere e.V. (GSM) <strong>zum 31.12.2012 aufgelöst</strong>.<br />
Der Grund: wir sind in die Jahre gekommen und fanden keine Nachfolger.</p>
<p><strong>Somit können wir ab 2013 keine neuen Spendenquittungen mehr ausstellen.</strong></p>
<p>Die  Internetpräsenz wird als Freundeskreis weitergeführt, die Aktivitäten zum Schutz der Meeressäugetiere werden zu <a href="http://www.deepwave.org" target="_blank">DEEPWAVE e.V. – die Meeresschutzorganisation</a> verlagert.</p>
<p>Vielen Dank für Ihr/Euer Interesse und die langjährige Unterstützung und Verbundenheit.</p>
<p>Mit liebem Gruß und Flossenschlag</p>
<p>Petra Deimer-Schütte<br />
Hans-Jürgen Schütte<br />
Walter Karpf</p>
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		<title>Verbändestellungnahme zum Entwurf eines Schallschutzkonzepts bei der Gründung von Windenergieanlagen der OffshoreWindparks</title>
		<link>http://gsm-ev.de/2012/12/20/verbandestellungnahme-zum-entwurf-eines-schallschutzkonzepts-bei/</link>
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		<pubDate>Thu, 20 Dec 2012 14:38:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Stellungnahme Umweltverbände]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><a href="http://gsm-ev.de/wp-content/uploads/2012/12/Stellungnahme-Umweltverbände-Schallschutzkonzept-DE.pdf"><span style="color: #000000;">Stellungnahme Umweltverbände</span></a></h2>
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		</item>
		<item>
		<title>„Sprengstoff geladener“ Antrag im Schweriner Landtag abgelehnt</title>
		<link>http://gsm-ev.de/2012/12/17/%e2%80%9esprengstoff-geladener%e2%80%9c-antrag-im-schweriner-landtag-abgelehnt/</link>
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		<pubDate>Mon, 17 Dec 2012 17:25:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[NABU, GRD und GSM: Regierung unterschätzt Gefährlichkeit von Munitionsaltlasten Berlin/Schwerin – Die Umweltverbände NABU, Gesellschaft zum Schutz der Meeressäugetiere (GSM) und Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) kritisieren die Ablehnung eines Antrags der Grünen im Schweriner Landtag zum Umgang mit Altmunition im Meer durch die Regierungsfraktionen der CDU und SPD (Drucksache 6/1347). „Diese Entscheidung zeigt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="text-decoration: underline;">NABU, GRD und GSM: Regierung unterschätzt Gefährlichkeit von Munitionsaltlasten</span></strong></p>
<p>Berlin/Schwerin – Die Umweltverbände NABU, Gesellschaft zum Schutz der Meeressäugetiere (GSM) und Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) kritisieren die Ablehnung eines Antrags der Grünen im Schweriner Landtag zum Umgang mit Altmunition im Meer durch die Regierungsfraktionen der CDU und SPD (Drucksache 6/1347). „Diese Entscheidung zeigt das andauernde Unverständnis der Politik über die Tragweite der Problematik und stellt die Handlungsfähigkeit des Landes bei zukünftigen Munitionsfunden in Frage“, so NABU-Landesvorsitzender Stefan Schwill.</p>
<p>In der deutschen Ostsee lagern nach einem aktuellen Bericht einer Bund-Länder-Arbeitsgruppe mehr als 360.000 Tonnen konventioneller und chemischer Altmunition. Die Fraktion der GRÜNEN hatte beantragt, dem Problem der Altmunition eine stärkere Bedeutung in der Landespolitik beizumessen und dem Landtag einmal im Jahr über die Aktivitäten des zuständigen Innenministeriums zu berichten. Weiterhin sollte geprüft werden, ob durch eine Zusammenarbeit der Kampfmittelräumdienste der Küstenbundesländer Kosten eingespart werden könnten. Alle Vorschläge wurden abgelehnt.</p>
<p>Der Vorgang zeigt, dass das Munitionsproblem in der Landesregierung noch nicht mit der Dringlichkeit wahrgenommen wird, wie es angesichts der Bedeutung für Umwelt, Tourismus und Wirtschaft nötig wäre“, so NABU-Meeresexperte Kim Cornelius Detloff. In der Vergangenheit hatten die Umweltverbände NABU, GSM und GRD wiederholt den Umgang des Landes mit Munitionsaltlasten kritisiert. Erst Ende April 2012 sei in einem Schweinswalschutzgebiet vor dem Darß eine Mine gesprengt worden, ohne die Umweltbehörden in Kenntnis zu setzen, geschweige denn technische Schallschutzmaßnahmen einzusetzen.</p>
<p>Die Verbände betonten, dass die Gefährlichkeit der hunderttausenden Tonnen Munitionsaltlasten nicht allein darin liegt, dass Meeressäugetiere durch unkontrollierte Detonationen oder gezielte Sprengungen zu Tode kommen können, sondern auch in der weit fortgeschrittenen Korrosion der Munitionshüllen. Nach und nach können so hochgiftige, Krebs erregende und Erbgut schädigende Inhaltsstoffe der Munition freigesetzt werden. TNT (Trinitrotuluol) oder RDX (Hexogen) gefährden dabei die Meerestiere und setzen Touristen einem hohen Kontaminationsrisiko aus. Auch Phosphorverbrennungen treten an Usedoms Stränden mittlerweile regelmäßig auf. Zuletzt erlitten ebenfalls im April 2012 am Strand von Karlshagen zwei Strandbesucherinnen schwere Verbrennungen an Oberschenkeln und Händen. Laut einem MDR-Bericht wurden die Opfer mit einem Blumenstrauß „entschädigt“.</p>
<p>Mit der Ablehnung des Antrags verzichtet das Land auch auf potenzielle Kosteneinsparungen durch eine engere Kooperation mit den Küstenbundesländern und verspielt große wirtschaftliche Chancen. Schon jetzt behindert Munition in Windpark-Baufeldern und auf Kabeltrassen den Ausbau der Offshore-Windenergie. Die in Mecklenburg-Vorpommern ansässige maritime Wirtschaft könnte von der Entwicklung innovativer Bergeverfahren wie Unterwasserrobotik, Wasserstrahlschneidtechniken oder mobilen Detonationskammern stark profitieren. Gerade erst hat die Bundesregierung signalisiert, fünf Millionen Euro Forschungsgelder zur Entwicklung innovativer Munitionsbergetechniken zu vergeben. Diese Chance scheint jetzt an Mecklenburg-Vorpommern vorbeizugehen, so die Verbände.</p>
<p><strong>Für Rückfragen:</strong></p>
<p>Dr. Kim Cornelius Detloff, NABU-Meeresexperte, Tel. 030-284984-1626</p>
<p>Manuela Heberer, Pressesprecherin NABU-Landesverband Mecklenburg-Vorpommern, Tel. 0385-20053390, mobil: 0172-6151253</p>
<p>Im Internet zu finden unter <a title="blocked::http://www.nabu.de/" href="http://www.nabu.de/">www.NABU.de</a>  </p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p>NABU-Pressestelle, Telefon: 0 30.28 49 84-1510, -1722, -1952<br />
Telefax: 0 30.28 49 84-2500, E-Mail: <a title="blocked::mailto:Presse@NABU.de" href="mailto:Presse@NABU.de">Presse@NABU.de</a></p>
<p>Redaktion: Kathrin Klinkusch, Britta Hennigs, Iris Barthel</p>
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		<title>Zustand von Nord- und Ostsee noch nicht gut</title>
		<link>http://gsm-ev.de/2012/11/30/zustand-von-nord-und-ostsee-noch-nicht-gut/</link>
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		<pubDate>Fri, 30 Nov 2012 10:38:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Medien Information des Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><span style="color: #000000;"><a href="http://gsm-ev.de/wp-content/uploads/2012/11/120626_MSRL1.pdf">Medien Information des Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein<br />
</a></span></h3>
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		<title>Europaparlament stimmt endlich für strengeres Hai-Finning-Verbot</title>
		<link>http://gsm-ev.de/2012/11/22/europaparlament-stimmt-endlich-fur-strengeres-hai-finning-verbot/</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Nov 2012 18:31:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Lang umkämpfte Entscheidung war letzte wichtige Hürde in den Bemühungen um eine Schließung der EU-Schlupflöcher Straßburg, Frankreich (22. November 2012 „Das Abstimmungsergebnis im Parlament stellt einen wichtigen Meilenstein dar in den weltweiten Bemühungen um eine Beendigung der verschwenderischen Praxis des Hai-Finnings&#8221;, sagt Sandrine Polti, EU Shark Policy Advisor für die Pew Environment Group und Policy [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><strong><em><span style="font-size: medium;">Lang umkämpfte Entscheidung war letzte wichtige Hürde in den Bemühungen um eine Schließung der EU-Schlupflöcher</span></em></strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong><em><span style="font-size: medium;"><img title="sharkalliance" src="http://gsm-ev.de/wp-content/uploads/2012/11/sharkalliance-300x128.jpg" alt="" width="300" height="128" /></span></em></strong></p>
<p><strong>Straßburg, Frankreich (22. November 2012</p>
<p>„Das Abstimmungsergebnis im Parlament stellt einen wichtigen Meilenstein dar in den weltweiten Bemühungen um eine Beendigung der verschwenderischen Praxis des Hai-Finnings&#8221;, sagt Sandrine Polti, <em>EU Shark Policy Advisor</em> für die Pew Environment Group und <em>Policy Advisor</em> für die Shark Alliance. „Mehr als sechs Jahre hat unser breit gefächertes Bündnis auf dieses Ergebnis – und weitere wesentliche Reformen der europäischen Richtlinien zum Haischutz – hingearbeitet. Wir sind begeistert über das heutige Abstimmungsergebnis und über den Fortschritt, den dieses Votum hoffentlich begründen wird.&#8221;</p>
<p>Die 2003 beschlossene EU-Verordnung, nach der das Finning an Haien untersagt ist, enthält eine Ausnahmeregelung, die es all jenen Fischern, die über eine spezielle Fangerlaubnis verfügen, gestattet, Haiflossen an Bord abzutrennen und im Hafen getrennt vom Haikörper anzulanden. Zur Überwachung der Einhaltung der Vorschriften dient ein kompliziertes System, das auf dem Vergleich des Gewichts der Flossen mit dem Gesamtgewicht des Hais beruht. Diese Methode bietet außerordentlich viel Spielraum für unentdecktes Finning.</p>
<p>Bereits 2006 hat das Europäische Parlament eine Verschärfung des EU-Finning-Verbots gefordert und die Kommission 2010 dringend aufgefordert, die Beendigung des Abtrennens von Haiflossen auf See vorzuschlagen. Dem im November 2011 veröffentlichten Vorschlag der Kommission haben sich der Rat der Fischereiminister und der Umweltausschuss des Europäischen Parlaments angeschlossen. Die Beratungen im Fischereiausschuss des Europäischen Parlaments waren langwierig und streckenweise konfus, da sich einige Mitglieder des Europäischen Parlaments für den Erhalt der bestehenden Schlupflöcher starkgemacht haben.</p>
<p>„Wir beglückwünschen die Europäische Kommission zu den Führungsqualitäten, die sie im Rahmen den langjährigen Bemühungen bewiesen hat, und möchten den 25 EU-Fischereiministern und hunderten von Mitgliedern des Europäischen Parlaments danken, die einer Verschärfung des EU-Finning-Verbots zugestimmt haben – ebenso wie den zehntausenden europäischen Bürgern, die ihre Abgeordneten dazu angespornt haben&#8221;, sagt Heike Zidowitz, Koordinatorin der Shark Alliance in Deutschland. „Die Mitgliedsgruppen der Shark Alliance freuen sich auf die weitere gute Zusammenarbeit bei der Einführung und Förderung einer endgültigen Regelung zur ‚Ganzkörperanlandung‘ und im Kampf um weitere Schutzmaßnahmen – wie etwa nationale und internationale Fanggrenzen – mit dem Ziel, die Überfischung der Haie vollständig zu beenden.&#8221;</p>
<p>　</p>
<p><strong>Hinweise für die Redaktion:</p>
<p></strong>Für weitere Informationen oder Interviews wenden Sie sich bitte an Sophie Hulme, sophie@communicationsinc.co.uk, Mob: +44 7973 712869</p>
<p>Bilder und Videos (B-Roll) sind als Begleitmaterial erhältlich. Unsere Sprecher stehen in zahlreichen Sprachen zu Ihrer Verfügung.</p>
<p>Die Shark Alliance ist ein Zusammenschluss von mehr als 130 Organisationen, der sich für den wissenschaftlich fundierten Schutz der Haie einsetzt. Gründer und Koordinator der Shark Alliance ist die Pew Environment Group, die Naturschutzabteilung der Pew Charitable Trusts.</p>
<p>Die Nachfrage nach der in einigen asiatischen Kulturen beliebten Haiflossensuppe bildet den Anreiz für das Finning an Haien.</p>
<p>Die Fischereifahrzeuge der EU landen jährlich über 100.000 Tonnen Haie (vornehmlich Blauhai) und Rochen aus aller Welt an. Spanien ist durchweg verantwortlich für mehr als die Hälfte der Anlandungen und für drei Viertel der erlegten Blauhaie.</p>
<p>Derzeit ist es allen EU-Fischern, die im Besitz einer speziellen Fangerlaubnis sind, gestattet, die Flossen eines Hais auf See abzutrennen, wenn auch der Körper des Hais aufbewahrt wird. Zur Überwachung der Einhaltung der Vorschriften wird ein komplizierter und großzügiger Verhältniswert von Flossen- zum Körperwicht herangezogen, der viel Spielraum für unentdecktes Finning lässt. Spanien und Portugal sind die einzigen Mitgliedstaaten der EU, die diese Fangerlaubnisse nach wie vor erteilen.</p>
<p>Die einzigen derartigen Fangerlaubnisse, die heute noch erteilt werden, gehen an spanische und portugiesische Langleinenschiffe, die auf der ganzen Welt – meist ohne jede Fangbeschränkung – Haifischerei betreiben. Vor einem Jahr hat die Kommission vorgeschlagen, die Erteilung dieser Fangerlaubnisse aufgrund mangelhafter Kontrollmöglichkeiten ganz einzustellen.</p>
<p>Die Methode der sog. „Ganzkörperanlandung&#8221; wird vom Wissenschafts-, Technik- und Wirtschaftsausschuss für die Fischerei der EU und von der Weltnaturschutzunion IUCN empfohlen. Darüber hinaus wird sie in zahlreichen Resolutionen der Vereinten Nationen sowie im Haischutzplan des Bonner Übereinkommens zur Erhaltung der wandernden wild lebenden Tiere als bevorzugte Maßnahme zur wirksamen Durchsetzung eines Finning-Verbots genannt.</p>
<p>Eine ständig wachsende Zahl Länder auf der ganzen Welt, darunter mehrere Staaten Mittelamerikas, die Vereinigten Staaten und Taiwan, führen derzeit Richtlinien zur „Ganzkörperanlandung&#8221; ein.</p>
<p></strong>): Die Shark Alliance begrüßt das Votum des Europäischen Parlaments für eine Schließung der bestehenden Schlupflöcher im Finning-Verbot der Europäischen Union. Finning bezeichnet die Methode, bei der die Flossen eines Hais abgetrennt werden und der Körper auf See entsorgt wird. Nach jahrelangen Debatten haben 566 zu 47 Mitglieder des Europäischen Parlaments für einen Bericht gestimmt, der den Vorschlag der Europäischen Kommission billigt, die Ganzkörperanlandung sämtlicher Haie – d.h. ihre Anlandung im Hafen im natürlichen Zustand mitsamt den Flossen am Körper – verbindlich vorzuschreiben.<span id="_marker"> </span><span>Straßburg, Frankreich (22. November 2012): Die Shark Alliance begrüßt das Votum des Europäischen Parlaments für eine Schließung der bestehenden Schlupflöcher im Finning-Verbot der Europäischen Union. Finning bezeichnet die Methode, bei der die Flossen eines Hais abgetrennt werden und der Körper auf See entsorgt wird. Nach jahrelangen Debatten haben 566 zu 47 Mitglieder des Europäischen Parlaments für einen Bericht gestimmt, der den Vorschlag der Europäischen Kommission billigt, die Ganzkörperanlandung sämtlicher Haie – d.h. ihre Anlandung im Hafen im natürlichen Zustand mitsamt den Flossen am Körper – verbindlich vorzuschreiben.</p>
<p>„Das Abstimmungsergebnis im Parlament stellt einen wichtigen Meilenstein dar in den weltweiten Bemühungen um eine Beendigung der verschwenderischen Praxis des Hai-Finnings&#8221;, sagt Sandrine Polti, <em>EU Shark Policy Advisor</em> für die Pew Environment Group und <em>Policy Advisor</em> für die Shark Alliance. „Mehr als sechs Jahre hat unser breit gefächertes Bündnis auf dieses Ergebnis – und weitere wesentliche Reformen der europäischen Richtlinien zum Haischutz – hingearbeitet. Wir sind begeistert über das heutige Abstimmungsergebnis und über den Fortschritt, den dieses Votum hoffentlich begründen wird.&#8221;</p>
<p>　</p>
<p>Die 2003 beschlossene EU-Verordnung, nach der das Finning an Haien untersagt ist, enthält eine Ausnahmeregelung, die es all jenen Fischern, die über eine spezielle Fangerlaubnis verfügen, gestattet, Haiflossen an Bord abzutrennen und im Hafen getrennt vom Haikörper anzulanden. Zur Überwachung der Einhaltung der Vorschriften dient ein kompliziertes System, das auf dem Vergleich des Gewichts der Flossen mit dem Gesamtgewicht des Hais beruht. Diese Methode bietet außerordentlich viel Spielraum für unentdecktes Finning.</p>
<p>Bereits 2006 hat das Europäische Parlament eine Verschärfung des EU-Finning-Verbots gefordert und die Kommission 2010 dringend aufgefordert, die Beendigung des Abtrennens von Haiflossen auf See vorzuschlagen. Dem im November 2011 veröffentlichten Vorschlag der Kommission haben sich der Rat der Fischereiminister und der Umweltausschuss des Europäischen Parlaments angeschlossen. Die Beratungen im Fischereiausschuss des Europäischen Parlaments waren langwierig und streckenweise konfus, da sich einige Mitglieder des Europäischen Parlaments für den Erhalt der bestehenden Schlupflöcher starkgemacht haben.</p>
<p>„Wir beglückwünschen die Europäische Kommission zu den Führungsqualitäten, die sie im Rahmen den langjährigen Bemühungen bewiesen hat, und möchten den 25 EU-Fischereiministern und hunderten von Mitgliedern des Europäischen Parlaments danken, die einer Verschärfung des EU-Finning-Verbots zugestimmt haben – ebenso wie den zehntausenden europäischen Bürgern, die ihre Abgeordneten dazu angespornt haben&#8221;, sagt Heike Zidowitz, Koordinatorin der Shark Alliance in Deutschland. „Die Mitgliedsgruppen der Shark Alliance freuen sich auf die weitere gute Zusammenarbeit bei der Einführung und Förderung einer endgültigen Regelung zur ‚Ganzkörperanlandung‘ und im Kampf um weitere Schutzmaßnahmen – wie etwa nationale und internationale Fanggrenzen – mit dem Ziel, die Überfischung der Haie vollständig zu beenden.&#8221;</p>
<p>　</p>
<p><strong>Hinweise für die Redaktion:</p>
<p></strong>Für weitere Informationen oder Interviews wenden Sie sich bitte an Sophie Hulme, sophie@communicationsinc.co.uk, Mob: +44 7973 712869</p>
<p>Bilder und Videos (B-Roll) sind als Begleitmaterial erhältlich. Unsere Sprecher stehen in zahlreichen Sprachen zu Ihrer Verfügung.</p>
<p>Die Shark Alliance ist ein Zusammenschluss von mehr als 130 Organisationen, der sich für den wissenschaftlich fundierten Schutz der Haie einsetzt. Gründer und Koordinator der Shark Alliance ist die Pew Environment Group, die Naturschutzabteilung der Pew Charitable Trusts.</p>
<p>Die Nachfrage nach der in einigen asiatischen Kulturen beliebten Haiflossensuppe bildet den Anreiz für das Finning an Haien.</p>
<p>Die Fischereifahrzeuge der EU landen jährlich über 100.000 Tonnen Haie (vornehmlich Blauhai) und Rochen aus aller Welt an. Spanien ist durchweg verantwortlich für mehr als die Hälfte der Anlandungen und für drei Viertel der erlegten Blauhaie.</p>
<p>Derzeit ist es allen EU-Fischern, die im Besitz einer speziellen Fangerlaubnis sind, gestattet, die Flossen eines Hais auf See abzutrennen, wenn auch der Körper des Hais aufbewahrt wird. Zur Überwachung der Einhaltung der Vorschriften wird ein komplizierter und großzügiger Verhältniswert von Flossen- zum Körperwicht herangezogen, der viel Spielraum für unentdecktes Finning lässt. Spanien und Portugal sind die einzigen Mitgliedstaaten der EU, die diese Fangerlaubnisse nach wie vor erteilen.</p>
<p>Die einzigen derartigen Fangerlaubnisse, die heute noch erteilt werden, gehen an spanische und portugiesische Langleinenschiffe, die auf der ganzen Welt – meist ohne jede Fangbeschränkung – Haifischerei betreiben. Vor einem Jahr hat die Kommission vorgeschlagen, die Erteilung dieser Fangerlaubnisse aufgrund mangelhafter Kontrollmöglichkeiten ganz einzustellen.</p>
<p>Die Methode der sog. „Ganzkörperanlandung&#8221; wird vom Wissenschafts-, Technik- und Wirtschaftsausschuss für die Fischerei der EU und von der Weltnaturschutzunion IUCN empfohlen. Darüber hinaus wird sie in zahlreichen Resolutionen der Vereinten Nationen sowie im Haischutzplan des Bonner Übereinkommens zur Erhaltung der wandernden wild lebenden Tiere als bevorzugte Maßnahme zur wirksamen Durchsetzung eines Finning-Verbots genannt.</p>
<p>Eine ständig wachsende Zahl Länder auf der ganzen Welt, darunter mehrere Staaten Mittelamerikas, die Vereinigten Staaten und Taiwan, führen derzeit Richtlinien zur „Ganzkörperanlandung&#8221; ein.</p>
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<p><strong><em></em></strong><strong><em></em></strong><a href="http://gsm-ev.de/wp-content/uploads/2012/11/sharkalliance.jpg"></a></p>
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