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	<title>Gesellschaft zum Schutz der Meeressäuger e.V.</title>
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		<title>Warum macht sich Kanada lächerlich?</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 17:16:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ploos</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[In diesen Wochen sind die beiden üblichen Verdächtigen wieder dabei, sich in der Nationengemeinschaft als Ober-Parias zu produzieren – die Japaner in der Antarktis als Walfänger und die Kanadier auf dem Eis ihrer Ostküste als Robbenbaby-Schlächter.
Doch während man den Japanern wegen der Raffinesse und Skrupellosigkeit, mit der sie aller Welt die Legalität und Notwendigkeit des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="_mcePaste" style="overflow: hidden; position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px;">In diesen Wochen sind die beiden üblichen Verdächtigen wieder dabei, sich in der Nationengemeinschaft als Ober-Parias zu produzieren – die Japaner in der Antarktis als Walfänger und die Kanadier auf dem Eis ihrer Ostküste als Robbenbaby-Schlächter.</div>
<div id="_mcePaste" style="overflow: hidden; position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px;">Doch während man den Japanern wegen der Raffinesse und Skrupellosigkeit, mit der sie aller Welt die Legalität und Notwendigkeit des Walfangs verkaufen wollen, wenigstens professionelle PR bescheinigen muss, grenzen kanadische Maßnahmen an Dämlichkeit. Offensichtlich sind kanadische Robbenschläger und Politiker die einzigen Menschen weltweit, die noch nicht begriffen haben, dass die Zeit des kommerziellen Robbenfangs vorbei ist. Dieser Wirtschaftszweig ist unmoralisch und unökonomisch. Keiner will die Felle der erschlagenen Babys haben. Die USA hatten schon vor fast 40 Jahren ein Importverbot verhängt, die EU zog letztes Jahr nach. Aber anscheinend glaubt man in Amerikas hohen Norden, mit mehr oder weniger albernen Demonstrationen die Europäer noch beeindrucken und umstimmen zu können.</div>
<div id="_mcePaste" style="overflow: hidden; position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px;">O Das jüngste Beispiel: Fred Schell, Abgeordneter des Territoriums Nunavut, will in dieser Woche einen Gesetzentwurf einbringen, nach dem der Import von allen europäischen Alkoholprodukten verboten werden soll. Da werden Getränkekonzerne wie Heineken sich aber fürchten, wenn die knappe Handvoll Schnapsläden Nunavuts nichts mehr bestellen.</div>
<div id="_mcePaste" style="overflow: hidden; position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px;">O Im letzten Mai entblödete sich Michaelle Jean, Generalgouverneurin und Commonwealth-Repräsentantin Königin Elizabeths, nicht, öffentlich einer Robbe den Brustkorb aufzuschlitzen, das Herz rauszureißen und es roh aufzuessen. EU-Kommissionspräsident Barroso dürfte angesichts dieser Aktion weniger an eine Aufhebung des Robben-Importverbots gedacht haben als an eine Empfehlung an die britische Regierung, Kanada aus dem Commonwealth zu werfen.</div>
<div id="_mcePaste" style="overflow: hidden; position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px;">O Letzte Woche lud in Ottawa die Senatorin Celine Hervieux-Payette 30 Gäste (plus Presse) ein, mit ihr in einem edlen Parlamentarier-Restaurant ein Robben-Mahl samt gutem Wein  zu verzehren. Man hat allen Grund anzunehmen, dass diese Nummer der Senatorin keinen weiteren Zweck hatte, als mal wieder in der Zeitung zu stehen.</div>
<div id="_mcePaste" style="overflow: hidden; position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px;">O Im Februar hatte Finanzminister Jim Flaherty die Minister einer G7-Konferenz in Iqalut zu einem Robben-Essen eingeladen. Nicht einer der Regierungsvertreter erschien.</div>
<div id="_mcePaste" style="overflow: hidden; position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px;">Wie auch in Japan, wo fabrikmäßiger Walfang mit alten Fischertraditionen verwechselt wird, beschwören kanadische Politiker die Sitten von Subsistenzjägern vergangener Jahrhunderte wenn sie kommerzielle Robbenschlägerei auf dem Eis meinen. Dabei versprechen die Zahlen so deutlich ein Ende dieser Jagd. So fiel zwischen 2006 und 2009 der Preis für ein Robbenfell von 100 auf 15 Dollar. In Neufundland macht das Geschäft mit den Fellen allenfalls 0,05 Prozent der Wirtschaftsleistung aus. Im letzten Jahr blieben 70 Prozent der Jäger zu Hause. Kein Geschäft mehr.</div>
<div id="_mcePaste" style="overflow: hidden; position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px;">Die haben begriffen. Ihre Politiker nicht.</div>
<div id="_mcePaste" style="overflow: hidden; position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px;">A propos Politiker, es gibt noch einen Preis zu verleihen, den für das verlogenste Argument. Der Abgeordnete Schell, vor dem schon Europas Getränkeindustrie zittert, hat ihn verdient. „Das ist eben der Lebensstil vieler Leute hier“, sagt er und dürfte an dieser Stelle einen besonders treuen Augenaufschlag gemacht haben, „sie essen das Fleisch der Robben &#8211; ja sollen sie etwa die Felle dann wegschmeißen?“</div>
<div id="_mcePaste" style="overflow: hidden; position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px;">Andersrum, Herr Schell, sie schlagen die Tiere tot, nehmen die Felle mit und lassen das Fleisch verrotten. Im letzten Frühjahr 72 000 Mal.</div>
<div id="_mcePaste" style="overflow: hidden; position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px;">Walter Karpf</div>
<p>In diesen Wochen sind die beiden üblichen Verdächtigen wieder dabei, sich in der Nationengemeinschaft als Ober-Parias zu produzieren – die Japaner in der Antarktis als Walfänger und die Kanadier auf dem Eis ihrer Ostküste als Robbenbaby-Schlächter.</p>
<p>Doch während man den Japanern wegen der Raffinesse und Skrupellosigkeit, mit der sie aller Welt die Legalität und Notwendigkeit des Walfangs verkaufen wollen, wenigstens professionelle PR bescheinigen muss, grenzen kanadische Maßnahmen an Dämlichkeit. Offensichtlich sind kanadische Robbenschläger und Politiker die einzigen Menschen weltweit, die noch nicht begriffen haben, dass die Zeit des kommerziellen Robbenfangs vorbei ist. Dieser Wirtschaftszweig ist unmoralisch und unökonomisch. Keiner will die Felle der erschlagenen Babys haben. Die USA hatten schon vor fast 40 Jahren ein Importverbot verhängt, die EU zog letztes Jahr nach. Aber anscheinend glaubt man in Amerikas hohen Norden, mit mehr oder weniger albernen Demonstrationen die Europäer noch beeindrucken und umstimmen zu können.</p>
<p>Das jüngste Beispiel: Fred Schell, Abgeordneter des Territoriums Nunavut, will in dieser Woche einen Gesetzentwurf einbringen, nach dem der Import von allen europäischen Alkoholprodukten verboten werden soll. Da werden Getränkekonzerne wie Heineken sich aber fürchten, wenn die knappe Handvoll Schnapsläden Nunavuts nichts mehr bestellen.</p>
<p>Im letzten Mai entblödete sich Michaelle Jean, Generalgouverneurin und Commonwealth-Repräsentantin Königin Elizabeths, nicht, öffentlich einer Robbe den Brustkorb aufzuschlitzen, das Herz rauszureißen und es roh aufzuessen. EU-Kommissionspräsident Barroso dürfte angesichts dieser Aktion weniger an eine Aufhebung des Robben-Importverbots gedacht haben als an eine Empfehlung an die britische Regierung, Kanada aus dem Commonwealth zu werfen.</p>
<p>Letzte Woche lud in Ottawa die Senatorin Celine Hervieux-Payette 30 Gäste (plus Presse) ein, mit ihr in einem edlen Parlamentarier-Restaurant ein Robben-Mahl samt gutem Wein  zu verzehren. Man hat allen Grund anzunehmen, dass diese Nummer der Senatorin keinen weiteren Zweck hatte, als mal wieder in der Zeitung zu stehen.</p>
<p>Im Februar hatte Finanzminister Jim Flaherty die Minister einer G7-Konferenz in Iqalut zu einem Robben-Essen eingeladen. Nicht einer der Regierungsvertreter erschien.</p>
<p>Wie auch in Japan, wo fabrikmäßiger Walfang mit alten Fischertraditionen verwechselt wird, beschwören kanadische Politiker die Sitten von Subsistenzjägern vergangener Jahrhunderte wenn sie kommerzielle Robbenschlägerei auf dem Eis meinen. Dabei versprechen die Zahlen so deutlich ein Ende dieser Jagd. So fiel zwischen 2006 und 2009 der Preis für ein Robbenfell von 100 auf 15 Dollar. In Neufundland macht das Geschäft mit den Fellen allenfalls 0,05 Prozent der Wirtschaftsleistung aus. Im letzten Jahr blieben 70 Prozent der Jäger zu Hause. Kein Geschäft mehr.</p>
<p>Die haben begriffen. Ihre Politiker nicht.</p>
<p>A propos Politiker, es gibt noch einen Preis zu verleihen, den für das verlogenste Argument. Der Abgeordnete Schell, vor dem schon Europas Getränkeindustrie zittert, hat ihn verdient. „Das ist eben der Lebensstil vieler Leute hier“, sagt er und dürfte an dieser Stelle einen besonders treuen Augenaufschlag gemacht haben, „sie essen das Fleisch der Robben &#8211; ja sollen sie etwa die Felle dann wegschmeißen?“</p>
<p>Andersrum, Herr Schell, sie schlagen die Tiere tot, nehmen die Felle mit und lassen das Fleisch verrotten. Im letzten Frühjahr 72 000 Mal.</p>
<p>Walter Karpf, 10.03.2020</p>
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		<title>Die schleichende Vermüllung der Meere</title>
		<link>http://gsm-ev.de/2010/02/14/die-schleichende-vermullung-der-meere/</link>
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		<pubDate>Sun, 14 Feb 2010 17:58:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ploos</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Spülsaum der Meere, einst typisch vielfältig aus Resten von Algen und Muscheln, Holz, Vogelfedern und Seegras hat nichts mehr mit dem Strandgut von heute zu tun: Es besteht aus Zivilisationsmüll schlimmster Form, aus Verpackungen, Mobiliar, Garderobe, Unrat jeder Art, Plastik in jeder Form und Farbe und Metallschrott. Aber es kommt noch schlimmer: Nach Untersuchungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Der Spülsaum der Meere, einst typisch vielfältig aus Resten von Algen und Muscheln, Holz, Vogelfedern und Seegras hat nichts mehr mit dem Strandgut von heute zu tun: Es besteht aus Zivilisationsmüll schlimmster Form, aus Verpackungen, Mobiliar, Garderobe, Unrat jeder Art, Plastik in jeder Form und Farbe und Metallschrott. Aber es kommt noch schlimmer: Nach Untersuchungen vor der schwedischen Westküste wimmelt es im Meerwasser nur so von mikroskopisch kleinen Plastikteilchen. Sie stammen z.B. vom Abrieb von Tauen, Tampen und Netzen aus Fischerei und Schiffsverkehr. Zwischen 200 und 100 000 solcher Teilchen fanden Wissenschaftler in einem Kubikmeter Meerwasser bei Stichproben.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Was das bedeutet, kann man allenfalls ahnen. In jedem Fall aber sind die Mikroteilchen hochgiftig.  Die Weltmeere verkommen zu einer gigantischen Mülldeponie. Und immer deutlicher wird, dass der menschliche Müll zur Todesfalle für unzählige Tiere wird. Meeressäuger, Schildkröten und tauchende Vögel, aber auch Fische, Wirbellose und Kleinlebewesen verfangen sich darin und sterben elendig. An einigen wenigen Stränden dieser Welt wird das Zeug wenigstens eingesammelt und vernichtet. Das aber ist die Ausnahme.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">In den meisten Teilen der Welt ist man noch lange nicht so weit, die Errungenschaften menschlicher Zivilisation wenigstens zu entsorgen. Im Prinzip gilt seit 1989 ein weltweites Verbot, Plastik-Schiffsmüll ins Meer zu verbringen. Doch das kümmert kaum jemanden. Das Meer ist groß und unüberschaubar. Weltweit, davon geht das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) aus, kommen auf einen Quadratkilometer Ozean 18 000 Teile Plastikmüll. Davon sinken rund 70% früher oder später auf den Meeresboden, der Rest wird von den Meeresströmungen erfasst und dort zusammengeführt, wo sich die Strömung zentriert. Ein solcher hot spot für „Müllströme“ liegt z.B. im Nordostpazifik aber auch im Nordatlantik und im Indischen Ozean gibt es solche Müllströme.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Der Hauptmüllanteil ist Plastik. Dabei hat das Plastikzeitalter erst nach dem 2. Weltkrieg begonnen.  Auf den Inseln im Indischen Ozean werden fast drei Millionen Tonnen Müll pro Jahr produziert, von denen nur etwa 30% eingesammelt und vernichtet werden. Das meiste verliert sich im Meer – und wird zum Umweltproblem Nr.1.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Etwa 80% des Mülls im Meer stammen vom Festland und werden z.B. über Flüsse in die Ozeane verfrachtet. Der Rest stammt  von Standorten im Meer, wie Schiffen. In der Karibik erzeugen 35 Millionen Touristen allein auf Kreuzfahrtschiffen jährlich 700 000 Tonnen Müll, der zum Großteil an die Strände – und ins Meer – gelangt. Es fehlt an Sammeleinrichtungen und Vernichtungsmöglichkeiten für die Müllberge in den Häfen. Und obwohl Lebensmittelreste über Bord gehen dürfen, ist nicht immer nur das drin, was drin sein sollte. Jede Menge Plastik, mitgeschreddert, landet im Meer. Was an Müll an den Stränden liegen bleibt, versperrt z.B. jungen Seeschildkröten den Weg vom Geburtsstrand zum Wasser – meist mit tödlichen Folgen.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Im kenianischen Schutzgebiet Kiunga sammeln Frauen regelmäßig die schmalen Strände frei. Tausende Flip-Flops, die die Küstenstreifen säumen, zerschneiden und verarbeiten die Einheimischen zu Souvenirs weiter, wie bunten Ohranhängern. Immerhin, so kommt der Unrat aus der Meeresumwelt, zumindest vorübergehend.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Fernab von Zivilisation und Tourismus, wie an den Küsten der dänischen Faröer, haben Wissenschaftler in mehr als 90% der tot angespülten Eissturmvögel Plastikteile in den Mägen gefunden. Vergleichbare Resultate bringen auch die Nordseewellen an den Strand.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Mehr als eine Million Seevögel und Abertausende von Schildkröten sterben jedes Jahr an den lange haltbaren Überresten von Plastikmüll. Sie verhungern bei vollem Magen an nicht verdaulichen Plastiktüten oder Luftballonresten, die sie für Nahrung in den leer gefischten Meeren halten. Längst haben Vogeleltern die Palette von Müll und Plastikteilchen in ihr Repertoire an Futter auch für ihre Brut aufgenommen. Sie stopfen Gift pur in die hungrigen Schnäbel ihrer Küken. Sie kennen und finden kaum mehr genügend natürliche Nahrung.  Viele krepieren qualvoll an Vergiftungen, weil sich die nur langsam auflösenden Materialien einige hundert Jahre halten.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Durch Lichteinflüsse, chemische Prozesse und Wellenbewegungen oder Reibung an Fels und Sand zerfällt das Plastik in Millimeter kleines Granulat und bunte Kügelchen. Nicht zuletzt über das Plankton gelangt es in die Mägen und ins Gewebe von Fischen und anderen Meerestieren. Zu Katalysatoren geworden, lagern sich an die Plastikteilchen im Plankton hochgiftige Substanzen, wie Insektizide oder das krebserregende PCB. Und über die Nahrungskette gelangt der ganze Giftcocktail  letztendlich auch auf den Tisch von uns Menschen.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">In den Weltmeeren geistern Abermillionen von Quadratmeilen Netzwerk umher, die ziellos alles fangen, was zufällig in ihre Nähe kommt. Die so genannten Geisternetze stammen aus der Fischerei und sind versehentlich verloren gegangen oder kostengünstig entsorgt worden. Sie fangen und töten völlig sinn- und ziellos,  ohne dass die Fänge je nutzbar gemacht werden könnten – als Beifang.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Der Tsunami vom Dezember 2004 hatte gleich doppelt dramatische Folgen. Hunderttausende Fischernetze, Langleinen, Fischfallen und anderes Fanggeschirr wurden von den Stränden in die See gerissen. Die Fischer standen mit leeren Händen da. Die herrenlosen Fanggeschirre sind fast unverwüstlich und geistern Jahrzehnte lang weiter durch die Meere. Als „Killing Maschine“ werden sie schon jetzt Hunderttausende Fische das Leben gekostet haben, weiterhin Wale und Delfine, Schildkröten und Seevögel töten.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Es wird höchste Zeit, dass sich etwa die Internationale Konvention zur Vorbeugung der Meeresverschmutzung durch Schiffe (MARPOL) um das Müllproblem im Meer ernsthaft kümmert. Dass Verantwortliche oftmals  wissen, was man tun kann, um die Meere besser vor uns und unserer gnadenlosen Gleichgültigkeit zu schützen, sieht man z.B. an den Bestimmungen der „International Association for Antarctic Tour Operators“ (IAATO). Sie verlangt von ihren Mitgliedern, dass z.B. ab dem 60. Breitengrad von Schiffen kein Schweröl (Sondermüll) gefahren werden darf.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Sie verlangt auch, dass jeder Müll im Hafen entsorgt werden muss, um an dieser Stelle nur  zwei Beispiele zu nennen. Dass sich alle IAATO-Mitglieder  verpflichtet haben, die Tier- und Pflanzenwelt der Antarktis auch bei Ausflügen zu Pinguinen &amp; Co. zu schützen, ist selbstverständlich.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Petra Deimer, GSM</div>
<p>Der Spülsaum der Meere, einst typisch vielfältig aus Resten von Algen und Muscheln, Holz, Vogelfedern und Seegras hat nichts mehr mit dem Strandgut von heute zu tun: Es besteht aus Zivilisationsmüll schlimmster Form, aus Verpackungen, Mobiliar, Garderobe, Unrat jeder Art, Plastik in jeder Form und Farbe und Metallschrott. Aber es kommt noch schlimmer: Nach Untersuchungen vor der schwedischen Westküste wimmelt es im Meerwasser nur so von mikroskopisch kleinen Plastikteilchen. Sie stammen z.B. vom Abrieb von Tauen, Tampen und Netzen aus Fischerei und Schiffsverkehr. Zwischen 200 und 100 000 solcher Teilchen fanden Wissenschaftler in einem Kubikmeter Meerwasser bei Stichproben.</p>
<p>Was das bedeutet, kann man allenfalls ahnen. In jedem Fall aber sind die Mikroteilchen hochgiftig.  Die Weltmeere verkommen zu einer gigantischen Mülldeponie. Und immer deutlicher wird, dass der menschliche Müll zur Todesfalle für unzählige Tiere wird. Meeressäuger, Schildkröten und tauchende Vögel, aber auch Fische, Wirbellose und Kleinlebewesen verfangen sich darin und sterben elendig. An einigen wenigen Stränden dieser Welt wird das Zeug wenigstens eingesammelt und vernichtet. Das aber ist die Ausnahme.</p>
<p>In den meisten Teilen der Welt ist man noch lange nicht so weit, die Errungenschaften menschlicher Zivilisation wenigstens zu entsorgen. Im Prinzip gilt seit 1989 ein weltweites Verbot, Plastik-Schiffsmüll ins Meer zu verbringen. Doch das kümmert kaum jemanden. Das Meer ist groß und unüberschaubar. Weltweit, davon geht das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) aus, kommen auf einen Quadratkilometer Ozean 18 000 Teile Plastikmüll. Davon sinken rund 70% früher oder später auf den Meeresboden, der Rest wird von den Meeresströmungen erfasst und dort zusammengeführt, wo sich die Strömung zentriert. Ein solcher hot spot für „Müllströme“ liegt z.B. im Nordostpazifik aber auch im Nordatlantik und im Indischen Ozean gibt es solche Müllströme.</p>
<p>Der Hauptmüllanteil ist Plastik. Dabei hat das Plastikzeitalter erst nach dem 2. Weltkrieg begonnen.  Auf den Inseln im Indischen Ozean werden fast drei Millionen Tonnen Müll pro Jahr produziert, von denen nur etwa 30% eingesammelt und vernichtet werden. Das meiste verliert sich im Meer – und wird zum Umweltproblem Nr.1.</p>
<p>Etwa 80% des Mülls im Meer stammen vom Festland und werden z.B. über Flüsse in die Ozeane verfrachtet. Der Rest stammt  von Standorten im Meer, wie Schiffen. In der Karibik erzeugen 35 Millionen Touristen allein auf Kreuzfahrtschiffen jährlich 700 000 Tonnen Müll, der zum Großteil an die Strände – und ins Meer – gelangt. Es fehlt an Sammeleinrichtungen und Vernichtungsmöglichkeiten für die Müllberge in den Häfen. Und obwohl Lebensmittelreste über Bord gehen dürfen, ist nicht immer nur das drin, was drin sein sollte. Jede Menge Plastik, mitgeschreddert, landet im Meer. Was an Müll an den Stränden liegen bleibt, versperrt z.B. jungen Seeschildkröten den Weg vom Geburtsstrand zum Wasser – meist mit tödlichen Folgen.</p>
<p>Im kenianischen Schutzgebiet Kiunga sammeln Frauen regelmäßig die schmalen Strände frei. Tausende Flip-Flops, die die Küstenstreifen säumen, zerschneiden und verarbeiten die Einheimischen zu Souvenirs weiter, wie bunten Ohranhängern. Immerhin, so kommt der Unrat aus der Meeresumwelt, zumindest vorübergehend.</p>
<p>Fernab von Zivilisation und Tourismus, wie an den Küsten der dänischen Faröer, haben Wissenschaftler in mehr als 90% der tot angespülten Eissturmvögel Plastikteile in den Mägen gefunden. Vergleichbare Resultate bringen auch die Nordseewellen an den Strand.</p>
<p>Mehr als eine Million Seevögel und Abertausende von Schildkröten sterben jedes Jahr an den lange haltbaren Überresten von Plastikmüll. Sie verhungern bei vollem Magen an nicht verdaulichen Plastiktüten oder Luftballonresten, die sie für Nahrung in den leer gefischten Meeren halten. Längst haben Vogeleltern die Palette von Müll und Plastikteilchen in ihr Repertoire an Futter auch für ihre Brut aufgenommen. Sie stopfen Gift pur in die hungrigen Schnäbel ihrer Küken. Sie kennen und finden kaum mehr genügend natürliche Nahrung.  Viele krepieren qualvoll an Vergiftungen, weil sich die nur langsam auflösenden Materialien einige hundert Jahre halten.</p>
<p>Durch Lichteinflüsse, chemische Prozesse und Wellenbewegungen oder Reibung an Fels und Sand zerfällt das Plastik in Millimeter kleines Granulat und bunte Kügelchen. Nicht zuletzt über das Plankton gelangt es in die Mägen und ins Gewebe von Fischen und anderen Meerestieren. Zu Katalysatoren geworden, lagern sich an die Plastikteilchen im Plankton hochgiftige Substanzen, wie Insektizide oder das krebserregende PCB. Und über die Nahrungskette gelangt der ganze Giftcocktail  letztendlich auch auf den Tisch von uns Menschen.</p>
<p>In den Weltmeeren geistern Abermillionen von Quadratmeilen Netzwerk umher, die ziellos alles fangen, was zufällig in ihre Nähe kommt. Die so genannten Geisternetze stammen aus der Fischerei und sind versehentlich verloren gegangen oder kostengünstig entsorgt worden. Sie fangen und töten völlig sinn- und ziellos,  ohne dass die Fänge je nutzbar gemacht werden könnten – als Beifang.</p>
<p>Der Tsunami vom Dezember 2004 hatte gleich doppelt dramatische Folgen. Hunderttausende Fischernetze, Langleinen, Fischfallen und anderes Fanggeschirr wurden von den Stränden in die See gerissen. Die Fischer standen mit leeren Händen da. Die herrenlosen Fanggeschirre sind fast unverwüstlich und geistern Jahrzehnte lang weiter durch die Meere. Als „Killing Maschine“ werden sie schon jetzt Hunderttausende Fische das Leben gekostet haben, weiterhin Wale und Delfine, Schildkröten und Seevögel töten.</p>
<p>Es wird höchste Zeit, dass sich etwa die Internationale Konvention zur Vorbeugung der Meeresverschmutzung durch Schiffe (MARPOL) um das Müllproblem im Meer ernsthaft kümmert. Dass Verantwortliche oftmals  wissen, was man tun kann, um die Meere besser vor uns und unserer gnadenlosen Gleichgültigkeit zu schützen, sieht man z.B. an den Bestimmungen der „International Association for Antarctic Tour Operators“ (IAATO). Sie verlangt von ihren Mitgliedern, dass z.B. ab dem 60. Breitengrad von Schiffen kein Schweröl (Sondermüll) gefahren werden darf.</p>
<p>Sie verlangt auch, dass jeder Müll im Hafen entsorgt werden muss, um an dieser Stelle nur  zwei Beispiele zu nennen. Dass sich alle IAATO-Mitglieder  verpflichtet haben, die Tier- und Pflanzenwelt der Antarktis auch bei Ausflügen zu Pinguinen &amp; Co. zu schützen, ist selbstverständlich.</p>
<p>Petra Deimer, GSM, 14.02.2010</p>
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		<title>Brief an den neuen Staatssekretär Dr. Robert Kloos</title>
		<link>http://gsm-ev.de/2010/02/13/brief-an-den-staatssekretar-dr-robert-kloos/</link>
		<comments>http://gsm-ev.de/2010/02/13/brief-an-den-staatssekretar-dr-robert-kloos/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 13 Feb 2010 18:05:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ploos</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[In einem gemeinsamen Brief haben die Dachverbände von über 130 europäischen Umweltschutzorganisationen (darunter die GSM) den neuen Staatssekretär Dr. Robert Kloos (Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz) um einen Gesprächstermin gebeten. Die Verbände möchten ihre konstruktive Mithilfe in wichtigen Fragen bezüglich des Meeresschutzes anbieten.
Den Brief können Sie hier lesen:  Brief an den Staatssekretär Dr. Robert Kloos (PDF)
Landwirtschaft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In einem gemeinsamen Brief haben die Dachverbände von über 130 europäischen Umweltschutzorganisationen (darunter die GSM) den neuen Staatssekretär Dr. Robert Kloos (Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz) um einen Gesprächstermin gebeten. Die Verbände möchten ihre konstruktive Mithilfe in wichtigen Fragen bezüglich des Meeresschutzes anbieten.</p>
<p>Den Brief können Sie hier lesen:  <a title="Brief an Staatssekretär Kloos" href="http://gsm-ev.de/wp-content/uploads/2010/02/Anfrage_SA_OCEAN2012.pdf">Brief an den Staatssekretär Dr. Robert Kloos (PDF)</a></p>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Landwirtschaft und Verbraucherschutz</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Müssen die USA die Eisbären gegen Naturschutzverbände verteidigen?</title>
		<link>http://gsm-ev.de/2010/01/26/mussen-die-usa-die-eisbaren-gegen-naturschutzverbande-verteidigen/</link>
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		<pubDate>Tue, 26 Jan 2010 21:21:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ploos</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zu oft bietet die US-Regierung nicht Gelegenheit, die Außenwirkung ihrer Politik zu loben.
Nun aber ist es so weit: Bei der nächsten CITES-Tagung in Doha im März wollen die USA einen Antrag einbringen, nach dem jeder Handel mit Eisbär-Produkten verboten sein soll. Dieser Antrag ist die Konsequenz der Washingtoner Entscheidung von 2008, die Bären unter Schutz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zu oft bietet die US-Regierung nicht Gelegenheit, die Außenwirkung ihrer Politik zu loben.<br />
Nun aber ist es so weit: Bei der nächsten CITES-Tagung in Doha im März wollen die USA einen Antrag einbringen, nach dem jeder Handel mit Eisbär-Produkten verboten sein soll. Dieser Antrag ist die Konsequenz der Washingtoner Entscheidung von 2008, die Bären unter Schutz zu stellen, weil das Überleben der Art aufgrund des Klimawandels bedroht ist.</p>
<p>Überraschender Widerspruch kommt nun von TRAFFIC, einer Organisation, die den internationalen Handel mit Wildtieren und ihren Produkten überwacht, und die gesteuert wird von WWF und IUCN. „Der Klimawandel ist die größte Gefahr für die Polarbären,“ sagt Craig Stewart, beim WWF-Kanada für den Schutz der Arktis zuständig, „der Handel mit Bärenprodukten ist nicht wirklich eine Bedrohung.“<br />
Verzeihung, hören wir richtig? Weil es eine größere Gefahr gibt, können wir die kleinere negieren? Ja, wollen wir denn den Japanern den Wal- und Delfinfang erlauben, nur weil Klimawandel, Wasserverschmutzung und Beifang ohnehin die größere Bedrohung für die Meeressäuger darstellen?<br />
„Das Argument von TRAFFIC ist so, als würde man einem Krebskranken die Behandlung seiner Lungenentzündung versagen mit dem Argument, dass der Krebs die gefährlichere Krankheit ist“,  sagt Petra Deimer, die Vorsitzende der Gesellschaft zum Schutz der Meeressäugetiere.</p>
<p>Vor allem die kanadischen Inuit drängen darauf, Eisbärfelle, -zähne und –krallen in die USA und nach Europa verkaufen zu können. Was aber, wenn sie dieses Geschäft etablieren? Mit traditioneller Jagd – auch dies ein Argument der Inuit – hat die Polarbärenjagd schon lange nichts mehr zu tun. Schnelle Motorboote- und schlitten sowie weittragende Zielfernrohre geben den Tieren kaum mehr eine Chance zu entkommen. Appetit kommt beim Essen. Wenn sich einmal Kunden finden, dann droht den Bären das gleiche Schicksal wie den Elefanten vor rund 20 Jahren – bis nahe ans Aussterben zusammengeschossen.</p>
<p>Nein, die 175 CITES-Vertragsstaaten sollten in Doha lieber auf die USA hören als auf WWF und IUCN. Auch wenn es noch so komisch klingt.</p>
<p>Walter Karpf</p>
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		<title>Klickdetektor der GSM gestohlen</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 19:54:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Unbekannte haben in der Geltinger Bucht ein Gerät zur Ortung von Schweinswalen gestohlen. Wie die Wasserschutzpolizei Flensburg am Dienstag mitteilte, hatten Mitarbeiter der GSM festgestellt, dass die 1500 Euro teure Technik, bestehend aus Unterwassermikrofon und Datenspeicher, an der Markierungsboje verschwunden war. Ein Abtreiben wird ausgeschlossen. Für Außenstehende ist das Gerät wertlos, weil die Daten nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unbekannte haben in der Geltinger Bucht ein Gerät zur Ortung von Schweinswalen gestohlen. Wie die Wasserschutzpolizei Flensburg am Dienstag mitteilte, hatten Mitarbeiter der GSM festgestellt, dass die 1500 Euro teure Technik, bestehend aus Unterwassermikrofon und Datenspeicher, an der Markierungsboje verschwunden war. Ein Abtreiben wird ausgeschlossen. Für Außenstehende ist das Gerät wertlos, weil die Daten nur mit einer Spezialsoftware ausgelesen werden können. Allerdings ist der POD (POrpoise Detector) für Wissenschaft und Schweinswalschutz von großer Bedeutung.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Position zur Reform der Gemeinsamen Fischereipolitik der EU</title>
		<link>http://gsm-ev.de/2009/12/30/1751/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Dec 2009 09:30:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ploos</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[ PDF-Version: Bitte hier klicken
 
NABU Schleswig Holstein &#8211; Gesellschaft zur Rettung der Delphine e. V. &#8211; Gesellschaft zum Schutz der Meeressäugetiere e. V.

An die
EU Kommission 
Position zur Reform der Gemeinsamen Fischereipolitik der EU

Sehr geehrte Damen und Herren,
GSM, GRD und NABU begrüßen die Bestrebungen zur Reform der Gemeinsamen Fischereipolitik (GFP) und möchten die von Ihnen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Forderungen_EU_Konsultation_GFP3.pdf" href="http://gsm-ev.de/wp-content/uploads/2009/12/Forderungen_EU_Konsultation_GFP3.pdf"> PDF-Version: Bitte hier klicken</a><br />
<a title="Forderungen_EU_Konsultation_GFP3.pdf" href="http://gsm-ev.de/wp-content/uploads/2009/12/Forderungen_EU_Konsultation_GFP3.pdf"> </a></p>
<p>NABU Schleswig Holstein &#8211; Gesellschaft zur Rettung der Delphine e. V. &#8211; Gesellschaft zum Schutz der Meeressäugetiere e. V.<br />
<br/ ><br />
An die<br />
EU Kommission </p>
<p>Position zur Reform der Gemeinsamen Fischereipolitik der EU<br />
<br/ ><br />
Sehr geehrte Damen und Herren,</p>
<p>GSM, GRD und NABU begrüßen die Bestrebungen zur Reform der Gemeinsamen Fischereipolitik (GFP) und möchten die von Ihnen im Rahmen des Internet-Konsultationsverfahrens eingeräumte Möglichkeit zur Stellungnahme gern nutzen.</p>
<p>Im Vorfeld wurden im Grünbuch der Kommission einige Grundsätze vorgestellt, die eine ökosystemverträgliche Fischerei als Ziel der EU aufzeigen. Bisherige Erfahrungen mit der Politik der EU haben gezeigt, dass die EU in anderen Vorhaben von den proklamierten Zielen bedingt durch entsprechendes Lobbying nach und nach abgerückt ist. Nach vorliegenden wissenschaftlichen Erkenntnissen ist die Situation in den Ökosystemen der Meere jedoch mehr als dramatisch: Überfischung, Artenschwund, großflächige Zerstörung von Lebensräumen sind der Normalzustand geworden. Die bisherige GFP hat in europäischen und außereuropäischen Gewässern daran einen erheblichen Anteil. Daher muss jetzt nach Auffassung von GRD, GSM und NABU ein „großer Wurf“ gelingen!</p>
<p>In der folgenden Darstellung zeigen die Verbände einige Details auf, die nach unserer Auffassung in die GFP eingehen müssen, um zu gewährleisten, dass sich Fischbestände, Lebensräume und bedrohte Arten erholen können. Insbesondere ist es uns ein wichtiges Anliegen, dass Grundlagen dafür gelegt werden, Beifänge von Meeressäugetieren, Seevögeln, Schildkröten und Haien wirkungsvoll zu unterbinden. Erprobte technische Lösungen liegen hierzu vor, scheitern jedoch meist an der Akzeptanz bei den Fischern, am erbitterten Widerstand von Fischerei-Lobbyisten oder aus finanziellen Gründen.</p>
<p>Wir bitten Sie, die Vorschläge und Forderungen von NABU, GSM und GRD bei der Reform der GFP zu berücksichtigen.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen,  GRD, GSM, NABU SH<br />
<br/ ></p>
<p align="left"><strong><span style="text-decoration: underline;">Grundsätze zur Nachhaltigkeit</span></strong></p>
<p align="left">Die EU möchte mit einer reformierten GFP das Vertrauen der Einzelhändler und Verbraucher gewinnen, dass ihr Fisch <strong>aus gut und nachhaltig bewirtschafteter Fischerei </strong>stammt (so steht es in der Bürgerinfo Konsultation – Reform der EU-Fischereipolitik). Dies bedeutet, dass die bestehenden Richtlinien von Fischerei-Labeln wie MSC und FOS bereits als Mindeststandard gelten müssen, an denen sich die neue GFP der EU orientiert. Da diese Labels in der Vergangenheit mehrfach in der Kritik standen, muss die GFP der EU sachlich und fachlich besser (!) sein und über diese Standards hinaus auch neue Maßstäbe setzen.</p>
<p align="left">
<p align="left"><strong><span style="text-decoration: underline;">Kapazitäten in der Fischerei</span></strong></p>
<p>Es ist allgemein bekannt und anerkannt, dass Überkapazitäten ein Hauptproblem für eine nachhaltige Fischerei darstellen. Der aus unserer Sicht wichtigste Schlüssel zum Erfolg einer GFP-Reform ist daher die drastische Reduktion der Flotten und des Fischereiaufwandes. Es kann nicht sein, dass mit immer mehr Netzen immer weniger hochwertigen Fischen zuleibe gerückt wird. Die Fischereikapazität muss daher sofort und substantiell verringert werden. Mitgliedsstaaten, die eine in der GFP Reform festzuschreibende Flottenreduktion nicht umgehend umsetzen, müssen mit drastischen Strafen belegt werden. Auch jede Erhöhung der Fangeffektivität muss dabei weitere Kapazitätseinschränkungen zur Folge haben. Dazu ist aus unserer Sicht eine Überprüfung maximal alle 3 Jahre erforderlich. Ein einmaliger Verschrottungsfonds, einer der Vorschläge im Grünbuch, kann keine Lösung sein, solange ebenfalls mit Subventionen eine Erhöhung der Fangeffektivität gefördert wird.</p>
<p align="left">
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Beifang</span></strong></p>
<p>Für viele Meeressäugetier- und Seevogelarten hat die bislang praktizierte Form der Fischerei bestandsbedrohende Auswirkungen. Nach Hochrechnungen sterben weltweit in jedem Jahr über 650.000 Meeressäugetiere, je zur Hälfte Robben und Waltiere, den qualvollen Beifangtod (International Whaling Commission 2003). In Nord- und Ostsee allein kommen jährlich bis zu 200.000 Seevögel in Stellnetzen zu Tode (Zydelis et al. 2009). Einige Sturmtaucher und Albatros-Arten wurden durch den Beifang mit Langleinen an den Rand der Ausrottung gebracht (International Council for the Exploration of the Sea 2008a). Die Ernsthaftigkeit der Artenschutzpolitik der EU steht auch bei der Reform der GFP auf dem Prüfstand.</p>
<p>Wir fordern eine <span style="text-decoration: underline;">umgehende</span> Umsetzung heute schon verfügbarer technischer Maßnahmen (z. B. Pinger zur Verringerung von Schweinswalbeifang in allen Stell- und Semi-Treibnetzen in Nord- und Ostsee, Abweise- und Scheuchmethoden für Vögel in der Langleinenfischerei, Verwendung schildkrötenfreundlicher Haken etc.) und Modifikationen bei den Fangmethoden (z. B. Ausbringen von Langleinen in der Dunkelheit) zur Beifangreduktion.</p>
<p>Ein Aktionsplan gegen den Beifang von Seevögeln in der Langleinenfischerei (z. B. im Mittelmeer und Nordatlantik) ist unbedingt sofort umzusetzen. Vorgeschlagene Maßnahmen finden sich beim International Council for the Exploration of the Sea (2008a).</p>
<p>Bekannte Meeresgebiete mit größeren Seevogelansammlungen müssen unbedingt von für sie gefährlichen Fischereimethoden freigehalten werden (zeitlich und räumlich). So wurde in der Ostsee festgestellt, dass in wichtigen Überwinterungsgebieten zu Zeiten großer Vogelansammlungen auch viele Stellnetze ausgebracht werden (Erdmann et al. 2005). Ein Baustein zur Umsetzung ist ein entsprechendes, entweder generelles Fangverbot in Natura 2000 Gebieten oder ein zumindest in den Managementplänen festgeschriebenes Fangverbot.</p>
<p>Die Nebenerwerbsfischerei verursacht dieselben Probleme wie die Fischerei im Haupterwerb, etwa beim Beifang von Seevögeln und Meeressäugetieren in Stellnetzen und Beitrag zur Überfischung. Um Beifang wirkungsvoll zu verringern und eine zukunftsfähige Haupterwerbsfischerei zu ermöglichen, muss die Nebenerwerbsfischerei mit Netzen und Reusen unbedingt drastisch eingeschränkt und schließlich verboten werden. Wenn Lizenzen im Nebenerwerb etwa aus Altersgründen frei werden, müssen diese umgehend eingezogen werden. Alle anderen Lizenzen sollen zukünftig nur für Fischereimethoden gelten, die nachweislich Beifang von Seevögeln und Meeressäugetieren deutlich reduzieren, z. B. Angelfischerei, Jigging Reels, beköderte Fischfallen, regional auch Grund-Langleinen in Wassertiefen über 20 m.</p>
<p>Es muss weiterhin umgehend damit begonnen werden, aus Artenschutz bedenkliche Fischereimethoden durch andere zu ersetzen, die weniger Beifang erzeugen. Dies wurde von den ASCOBANS-Mitgliedsstaaten, allesamt auch Mitgliedsstaaten der EU, im Jastarnia-Plan zur Rettung des Ostsee-Schweinswals festgeschrieben (ASCOBANS 2002). Geschehen ist seither wenig. In der Ostsee könnten v. a. beköderte Fischfallen und Jigging reels die gefährlichen Stellnetze ersetzen (Koschinski 2009). Fischfallen haben sogar den Vorteil, dass sie so größenselektiv sind, dass nicht nur untermaßige Fische, sondern auch große Fische geschont werden, die viel Laich produzieren. Damit ließen sich deutlich schneller wieder gesunde und auf nachhaltiger Basis wirtschaftlich nutzbare Fischbestände aufbauen.</p>
<p>Es gibt Bestrebungen einiger Mitgliedsstaaten, u. a. Polen, die lukrative Treibnetzfischerei in der Ostsee wieder aufzunehmen. Diese extrem beifangträchtige Fischerei darf auf keinen Fall wieder erlaubt werden. Bei Seevögeln, insbesondere Alkenvögeln und Seetauchern, tragen diese Netze substantiell zur anthropogen bedingten Sterblichkeit bei (International Council for the Exploration of the Sea 2008b). Dass in Bezug auf den Beifang von Meeressäugetieren die Datenlage dürftig ist, darf nicht zum Anlass genommen werden, das Problem klein zu reden. Die dürftige Datenlage ist dem bisher mangelndem politischen Willen geschuldet, das Beifangproblem wirkungsvoll anzugehen.</p>
<p>Semi-Treibnetze, mit denen z. B. in der Danziger Bucht eine Lachsfischerei betrieben wird, haben sich als extrem schädlich in Bezug auf Beifang von Vögeln und den bedrohten Ostseeschweinswalen erwiesen (Skora &amp; Kuklik 2003;International Council for the Exploration of the Sea 2008a;Zydelis et al. 2009) und müssen in einer neuen GFP dringend verboten werden. Die nordwestliche Danziger Bucht (Puck Bay) weist die höchsten Vogel-Beifangraten in der Ostsee auf (Zydelis et al. 2009). Das polnische „Schutzprogramm“ für die letzten dort verbliebenen Schweinswale der hoch bedrohten Ostseepopulation sieht eine großflächige Vertreibung von Schweinswalen durch Pinger aus diesem Gebiet vor und schließt sie aus ihrem Habitat aus. Das erweckt den Eindruck, Fischer müssten vor dem Schweinswal geschützt werden und nicht umgekehrt. Diese verkehrte Welt ist nicht hinzunehmen und derartige Maßnahmen sollten mit einer neuen, ökosystemgerechten GFP nicht nötig sein.</p>
<p>Ein sofortiges und komplettes Verbot der Fischerei auf Blauflossentunfisch (Thunnus thynnus) im Mittelmeer ist  unbedingt erforderlich, um diese Arten zu erhalten. Die Tunfisch-Fischerei mit Treibnetzen und Stellnetzen sowie Schwebenetzen (gelten offiziell als Stellnetze) führt zu erheblichem Beifang an Seevögeln, Meeressäugetieren, Schildkröten und Haien. Diese Netze müssen verboten werden. Ein Fischer, der derartige Netze nur mit sich führt, ist zu bestrafen. Dies ist auch als Mittel gegen die illegale Treibnetzfischerei zu sehen.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Monitoring</strong></span></p>
<p>Zur Überprüfung der Effektivität von Schutzmaßnahmen muss ein entsprechendes Monitoring durchgeführt werden. Derzeit weigern sich die meisten deutschen Fischer in der Ostsee, das Beifangproblem anzuerkennen und an der Datenerhebung mitzuwirken. Bestehende Beifänge werden vertuscht. Dies zeigt sich an der erheblichen Zahl an Beifängen mit Netzmarken auf der Haut und an ausgeweideten und mit Steinen beschwerten Kadavern. Regional machen Beifänge über 86 % der Totfunde aus (Koschinski &amp; Pfander 2009). Von einer Kultur der Rechtstreue (wie im Grünbuch gefordert) sind wir weit entfernt. Daher müssen empfindliche Strafen für die Nicht-Anlandung des Beifangs eingeführt werden. Überwachungskameras an Bord können bei der Überführung helfen.</p>
<p>Weiterhin muss zielgerichtet auf das Thema Beifang eine <strong>Statistik</strong> des Fischereiaufwandes und nicht nur der Anlandungen erhoben werden. Derzeit ist z. B. nicht nachvollziehbar, ob bedingt durch höhere Spritpreise die „stille“ Fischerei zugenommen hat. Die erhebliche Zunahme von tot aufgefundenen Schweinswalen an der deutschen Ostseeküste deutet darauf hin.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Schutzgebiete</span></strong></p>
<p>Stellnetze und andere Fischereigeräte fangen Meeressäugetiere und Seevögel, zu deren Schutz FFH- und EU-Vogelschutzgebiete ausgewiesen wurden, Schleppnetze zerstören Habitatstrukturen und benthische Lebensgemeinschaften ungeachtet des Schutzstatus von Meeresgebieten. Viele der für Vögel wichtigen Flachgründe sind zwar als EU-Schutzgebiete ausgewiesen, gleichzeitig findet dort aber nach wie vor eine intensive Stellnetzfischerei statt. Bislang existieren diese Schutzgebiete meist nur auf dem Papier, denn wirksame, die Fischerei berührende Schutzbestimmungen zur Verbesserung der Situation sind durch die Mitgliedsstaaten derzeit kaum möglich (Gellermann et al. 2007). Derartige Beschränkungen liegen nur im Anwendungsfeld der GFP. Daher müssen in einer reformierten GFP generelle an die Schutzziele der Natura 2000 Gebiete angepasste Fischereiverbote ausgesprochen werden oder zumindest nationale Fangbeschränkungen in Natura 2000 Gebieten zugelassen werden. Diese müssen dann auch für <span style="text-decoration: underline;">alle</span> Mitgliedsstaaten bindend sein und nicht nur für die Fischer der Nation, die die Beschränkung ausgesprochen hat. Unter an Schutzziele angepasst verstehen wir explizit, dass auf Riffen und Sandbänken keine Schleppnetzfischerei zugelassen werden darf, in Vogelschutzgebieten und in FFH Gebieten, die zum Schutz von Meeressäugetieren eingerichtet wurden, dürfen keine Stellnetze erlaubt sein. Nur dann lässt sich die Fischerei mit den Schutzzielen der marinen Natura 2000 Gebiete in Einklang bringen.</p>
<p>Darüber hinaus fordern wir die Ausweisung von großflächigen (mind. 25%) No-Take Zonen, aus denen sich Fischbestände für die restlichen Seegebiete rekrutieren können.</p>
<p align="left"><strong><span style="text-decoration: underline;">Quoten</span></strong></p>
<p align="left">Überfischung muss unbedingt eingestellt werden. Dazu müssen Fangbeschränkungen (Quoten) allein auf wissenschaftlicher Basis festgelegt werden. Es darf nicht sein, dass Lobbyisten der Fischwirtschaft, nationale Politiker und der Europarat davon abweichende (d.h. in den letzten Jahren regelmäßig um 30 bis 50% höhere) Quoten festlegen. Die Fischereiminister haben auch für nächstes Jahr wieder Fischfangmengen beschlossen, die deutlich über den von Wissenschaftlern empfohlenen Mengen liegen. So lassen sich Fischbestände nicht erhalten, geschweige denn wiederaufstocken. Zu Recht stellt das Grünbuch fest, dass das derzeitige Beschlussfassungssystem kurzfristiges Denken fördert.</p>
<p align="left">Das Ziel der Quotenfestlegung muss nicht sein, Fischbestände nur zu erhalten, sondern große Fischbestände wieder aufzubauen. Nord- und Ostsee waren einst Meere mit einem extremen Fischreichtum. Die Vision, das wiederherzustellen, muss Ziel der GFP sein. Den Fischereiministern muss daher dringend die Kompetenz zur Beschlussfassung über die Fischfangmengen entzogen werden.</p>
<p align="left"><strong><span style="text-decoration: underline;">Discard</span></strong></p>
<p>Die reformierte GFP muss Regelungen enthalten, Discard wirksam zu verhindern. Es kann nicht sein, dass tausende Tonnen versehentlich beigefangener Fische auf See entsorgt werden und gleichzeitig in noch größerem Ausmaß Gammelfischerei betrieben wird, um Eiweiß für die Massentierhaltung an Land (Hühner, Schweine) und auf See (Aquakultur) zu gewinnen. Discard führt außerdem zur Anlockung von Seevögeln. Diese ist ein Grund für die hohen Seevogelbeifänge in der Langleinenfischerei, denn Vögel haben gelernt, Fischereifahrzeuge mit Futter gleichzusetzen (International Council for the Exploration of the Sea 2008a). Beim Ausbringen der Leinen stürzen sich die allein durch die Präsenz der Fangschiffe angelockten Vögel auf die ausgebrachten Köder und werden in die Tiefe gerissen.  Es muss daher eine Anlandepflicht für Beifang und für Schlachtabfälle geben, die dann zu Fischmehl verarbeitet werden können. Gleichzeitig ist die Industriefischerei (Gammelfischerei) zu untersagen. Zur Kontrolle sind ggf. Überwachungskameras an Bord zu installieren.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Zerstörung von Lebensräumen</span></strong></p>
<p>Die Schleppnetzfischerei zeichnet für die großflächige Zerstörung benthischer Habitate verantwortlich. In manchen Bereichen der deutschen Bucht wird der Meersboden im Jahr mehrfach regelrecht „durchgepflügt“. Die Fischerei auf Muscheln und Wattwürmer ist noch zerstörerischer, da noch tiefer gedredgt werden muss, um an die Zielarten heranzukommen. Derart zerstörerischen Praktiken muss dringend Einhalt geboten werden. Sie sind auf wenige kleinflächige Kulturflächen zu reglementieren, für deren Erhalt die Fischer selbst verantwortlich sind.</p>
<p>In Schutzgebieten des Natura 2000 Netzwerks darf keine Schleppnetzfischerei gestattet werden. Eine entsprechende Kontrolle durch ein automatisches Schiffsidentifikationssystem muss dies gewährleisten.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Subventionen</span></strong></p>
<p>Alle Subventionen im Fischereisektor durch die EU und die Mitgliedsstaaten müssen unbedingt an umfassende ökologische Standards gekoppelt sein. Öffentliches Geld darf es nur noch für öffentliche Leistungen geben. Es kann nicht sein, dass mit Subventionen das Aussterben von Arten gefördert wird. So flossen von 2000 bis 2008 34,5 Millionen Euro EU-Gelder zusätzlich zu nationalen Subventionen (die in vielen Ländern der Höhe der EU-Subventionen entsprechen.) in den Ausbau und die Effektivitätssteigerung der Thunfangflotten im Mittelmeer, obwohl Wissenschaftler schon seit langem eindringlich vor der drohenden Ausrottung des Roten Thun warnen.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Fang in Gebieten außerhalb der EU</strong></span></p>
<p>Anstelle des derzeitigen Exports von Überfischung, Habitatzerstörung und Beifang durch die EU-Fischereiflotte in Gewässer außerhalb der EU müssen in Fanggebieten außerhalb der EU, die auf bilateralen oder multilateralen Abkommen beruhen, dieselben Standards gelten, wie in EU-Gewässern.</p>
<p>Die EU muss mit der reformierten GFP dafür Sorge tragen, dass auch dort Fischbestände von allen Akteuren nachhaltig genutzt werden, ausreichend Schutzgebiete ausgewiesen sind, benthische Habitate nicht zerstört werden und kein Beifang von Meeressäugern, Seevögeln, Reptilien und Elasmobranchiern entsteht. Auch soziale Folgen des „Exports“ von Fischereiaktivitäten sind zu berücksichtigen. Ziel der GFP muss es sein, eine Eigenversorgung der Bürger der EU durch die Fischbestände in EU-Gewässern zu erreichen und die EU-Fangflotten nicht mehr in andere Seegebiete zum Fang auslaufen zu lassen.<br />
<br/ ><br />
<strong><span style="text-decoration: underline;">Zitierte Literatur</span></strong></p>
<p align="left">ASCOBANS. 2002. Recovery plan for Baltic harbour porpoises (Jastarnia Plan). ASCOBANS Secretariat. Bonn. 22 pp.</p>
<p align="left">Erdmann, F., J. Bellebaum, J. Kube, &amp; A. Schulz. 2005. Verluste von See- und Wasservögeln durch die Fischerei unter besonderer Berücksichtigung der international bedeutsamen Rast-, Mauser- und Überwinterungsgebiete in den Küstengewässern Mecklenburg-Vorpommerns. Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie Mecklenburg-Vorpommern. Güstrow, Germany. 129 pp.</p>
<p align="left">Gellermann, M., P. T. Stoll, K. A. Schwarz, &amp; R. Wolf. 2007. Nutzungsbeschränkungen in geschützten Meeresflächen im Bereich der Ausschließlichen Wirtschaftszone und des Festlandssockels. BfN-Skripten. 194. Bundesamt für Naturschutz. Bonn, Germany. 135 pp.</p>
<p align="left">International Council for the Exploration of the Sea. 2008a. Report of the Working Group on Seabird Eclolgy (WGSE). ICES CM 2008/LRC:05. International Council for the Exploration of the Sea. Copenhagen, Denmark. 93 pp.</p>
<p align="left">International Council for the Exploration of the Sea. 2008b. Report of the Workshop on Fisheries Management in Marine Protected Areas (WKFMMPA). ICES CM 2008/MHC:11. International Council for the Exploration of the Sea. Copenhagen, Denmark. 158 pp.</p>
<p align="left">International Whaling Commission. 2003. Report of the Scientific Committee, Annex J Report of the Sub-Committee on Estimation of Bycatch and Other Human-Induced Mortality. Report of the International Whaling Commission 52: 1-10.</p>
<p align="left">Koschinski, S. 2009. Strategien zur Vermeidung von Beifang von Seevögeln und Meeressäugetieren in der Ostseefischerei. Hintergrundinformationen zur Kampagne von NABU Schleswig-Holstein, Gesellschaft zur Rettung der Delphine und Gesellschaft zum Schutz der Meeressäugetiere. Nature and Biodiversity Conservation Union (NABU). Neumünster, Germany. 24 pp.</p>
<p align="left">Koschinski, S. &amp; A. Pfander. 2009. By-catch of harbour porpoises (Phocoena phocoena) in the Baltic coastal waters of Angeln and Schwansen (Schleswig-Holstein, Germany). 16th ASCOBANS Advisory Committee Meeting, Brugge, Belgium, 20-24 April 2009. Document AC16/Doc.60 (P). ASCOBANS. Bonn, Germany. 5 pp.</p>
<p align="left">Skora, K. E., &amp; I. Kuklik. 2003. Bycatch as a potential threat to harbour porpoises (Phocoena phocoena) in Polish Baltic waters. NAMMCO Sci. Publ. 5: 303-315.</p>
<p align="left">Zydelis, R., J. Bellebaum, H. Österblom, M. Vetemaa, B. Schirmeister, A. Stipniece, M. Dagys, M. van Eerden, &amp; S. Garthe. 2009. Bycatch in gillnet fisheries – An overlooked threat to waterbird populations. Biol. Conserv. 142: 1269-1281.</p>
<p align="left">
<p align="left">
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die GSM wünscht frohe Weihnachten</title>
		<link>http://gsm-ev.de/2009/12/19/die-gsm-wunscht-frohe-weihnachten/</link>
		<comments>http://gsm-ev.de/2009/12/19/die-gsm-wunscht-frohe-weihnachten/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 19 Dec 2009 15:54:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ploos</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Mitglieder, liebe Freunde,
im Namen der GSM möchten wir uns für Ihre ausdauernde Unterstützung bedanken, ohne die unsere Arbeit nicht möglich wäre.
Anbei finden Sie unsere diesjährige Weihnachtskarte, die von unserem Mitglied Rüdiger Strempel gestaltet wurde.
Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien ein frohes Weihnachtsfest
und ein gesundes, glückliches Neues Jahr.

Mit freundlichen Grüßen,
Petra Deimer, Hans-Jürgen Schütte, Walter Karpf, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Mitglieder, liebe Freunde,<br />
im Namen der GSM möchten wir uns für Ihre ausdauernde Unterstützung bedanken, ohne die unsere Arbeit nicht möglich wäre.</p>
<p>Anbei finden Sie unsere diesjährige Weihnachtskarte, die von unserem Mitglied Rüdiger Strempel gestaltet wurde.</p>
<p>Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien ein frohes Weihnachtsfest<br />
und ein gesundes, glückliches Neues Jahr.</p>
<p><a href="http://gsm-ev.de/wp-content/uploads/2009/12/WEIHNACHTSKARTE_deutsch.jpg"><img src="http://gsm-ev.de/wp-content/uploads/2009/12/WEIHNACHTSKARTE_deutsch.jpg" alt="WEIHNACHTSKARTE_deutsch" title="WEIHNACHTSKARTE_deutsch" width="491" height="680" class="aligncenter size-full wp-image-1703" /></a></p>
<p>Mit freundlichen Grüßen,</p>
<p>Petra Deimer, Hans-Jürgen Schütte, Walter Karpf, Katharina Fietz und Philip Loos</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Brief an die japanische Verbraucherministerin</title>
		<link>http://gsm-ev.de/2009/12/06/brief-an-die-japanische-verbraucherministerin/</link>
		<comments>http://gsm-ev.de/2009/12/06/brief-an-die-japanische-verbraucherministerin/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 06 Dec 2009 17:18:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ploos</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[In einem Brief an die japanische Verbraucherministerin Frau Mizuho Fukushima und den japanischen Botschafter in Deutschland Herrn Dr. Takahiro Shinyo weist die GSM nochmals auf die wissenschaftlichen Erkenntnisse bezügliche der Giftigkeit von Walfleisch hin und fordert die Treibjagd auf Kleinwale sowie den Verkauf von Walfleisch umgehend einzustellen.
Den Brief können Sie hier einsehen (PDF-Version) oder nachfolgend [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In einem Brief an die japanische Verbraucherministerin Frau Mizuho Fukushima und den japanischen Botschafter in Deutschland Herrn Dr. Takahiro Shinyo weist die GSM nochmals auf die wissenschaftlichen Erkenntnisse bezügliche der Giftigkeit von Walfleisch hin und fordert die Treibjagd auf Kleinwale sowie den Verkauf von Walfleisch umgehend einzustellen.</p>
<p>Den Brief können Sie <a title="Letter_regarding_dolphins_and_contamination_DEUTSCH.pdf" href="http://gsm-ev.de/wp-content/uploads/2009/12/Letter_regarding_dolphins_and_contamination_DEUTSCH.pdf">hier einsehen</a> (PDF-Version) oder nachfolgend lesen:<br />
<br ><br />
<strong>Brief an die japanische Verbraucherschutzministerin Mizuho Fukushima</strong></p>
<p>Brief betreffend die Giftigkeit von Wal-, Delfin- und Schweinswalprodukten aus japanischen Treibjagden</p>
<p>Sehr geehrte Frau Ministerin,</p>
<p>wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass Delfin- und Walfleisch auf Grund seiner Kontamination mit Methylquecksilber, Quecksilber, PCBs und anderen Giften hochtoxisch und für den menschlichen Verzehr  ungeeignet ist. Bitte verhindern Sie durch ein sofortiges Verbot des Verkaufs von Delfin- und Walfleisch weitere Gesundheitsschäden für die japanische Bevölkerung!</p>
<p>Die jährliche Treibjagd auf Zahnwale hat viele Deutsche tief betroffen gemacht. Wir erhalten zahlreiche Anfragen von deutschen Staatsbürgern, die wissen möchten, was sie tun können, um das japanische Volk über die Gesundheitsrisiken aufzuklären und was sie zur Rettung der auf so grausame Weise getöteten Wale unternehmen können.</p>
<p>Im Namen all dieser Menschen bitten wir die japanische Regierung freundlichst darum, die Öffentlichkeit über die Gesundheitsrisiken aufzuklären und etwas gegen dieses unnötige Abschlachten zu tun – die sofortige Umsetzung eines offiziellen Verbots der Treibjagden und des Verkaufs von Walfleisch in Supermärkten könnte eine erste Maßnahme darstellen.</p>
<p>Die Gründe liegen auf der Hand: Die Standards humaner Tötung können bei der Jagd nicht eingehalten werden, hohe Kontaminationsgrade bedrohen die japanische Bevölkerung (insbesondere Kinder) und das internationale Ansehen Japans erleidet fortdauernd Schaden.</p>
<p>Jeder akzeptiert die Traditionen der unterschiedlichen Kulturen – auch die japanischen Traditionen. Doch gelegentlich ist es besser, zum eigenen Nutzen Traditionen zu ändern. Vor achtzig Jahren wurden in Deutschland Robben getötet. Doch als bekannt wurde, dass die Populationszahlen stark rückläufig waren und dies dem gesamten Meeresökosystem schadete, wurde beschlossen, diese Tradition nicht fortzusetzen. Noch heute gibt es die sogenannten “Seehundjäger”. Sie wahren die Tradition indem sie die Robben nicht töten, sondern schützen. Dadurch sichern sie ein gesundes Meeressystem mit reichlich Fisch. Die “Seehundjäger” informieren die Öffentlichkeit auch über die Robben und deren Biologie, wodurch im Bereich des Tourismus bedeutende Einnahmen geschaffen werden. Menschen aus ganz Deutschland kommen, um die Seehunde und Robben zu sehen und sich an ihnen zu erfreuen (natürlich aus einer Entfernung, die Störungen ausschließt).</p>
<p>Wir bitten sie höflich, ein sofortiges Verbot der Treibjagden auf Zahnwale zu erwägen.</p>
<p>Wir danken Ihnen im Voraus, dass Sie diesem Brief Ihre Aufmerksamkeit schenken.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen</p>
<p>Petra Deimer</p>
<p>Vorsitzende, GSM</p>
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<p class="MsoNormal"><span>Brief an die japanische Verbraucherschutzministerin Mizuho Fukushima</span></p>
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<p class="MsoNormal"><span>Sehr geehrte Frau Ministerin,</span></p>
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<p class="MsoNormal"><span>wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass Delfin- und Walfleisch auf Grund seiner Kontamination mit Methylquecksilber, Quecksilber, PCBs und anderen Giften hochtoxisch und für den menschlichen Verzehr<span> </span>ungeeignet ist. Bitte verhindern Sie durch ein sofortiges Verbot des Verkaufs von Delfin- und Walfleisch weitere Gesundheitsschäden für die japanische Bevölkerung!</span></p>
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<p class="MsoNormal"><span>Die jährliche Treibjagd auf Zahnwale hat viele Deutsche tief betroffen gemacht. Wir erhalten zahlreiche Anfragen von deutschen Staatsbürgern, die wissen möchten, was sie tun können, um das japanische Volk über die Gesundheitsrisiken aufzuklären und was sie zur Rettung der auf so grausame Weise getöteten Wale unternehmen können. </span></p>
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<p class="MsoNormal"><span>Im Namen all dieser Menschen bitten wir die japanische Regierung freundlichst darum, die Öffentlichkeit über die Gesundheitsrisiken aufzuklären und etwas gegen dieses unnötige Abschlachten zu tun – die sofortige Umsetzung eines offiziellen Verbots der Treibjagden und des Verkaufs von Walfleisch in Supermärkten könnte eine erste Maßnahme darstellen. </span></p>
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<p class="MsoNormal"><span>Die Gründe liegen auf der Hand: Die Standards humaner Tötung können bei der Jagd nicht eingehalten werden, hohe Kontaminationsgrade bedrohen die japanische Bevölkerung (insbesondere Kinder) und das internationale Ansehen Japans erleidet fortdauernd Schaden. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Jeder akzeptiert die Traditionen der unterschiedlichen Kulturen – auch die japanischen Traditionen. Doch gelegentlich ist es besser, zum eigenen Nutzen Traditionen zu ändern. Vor achtzig Jahren wurden in Deutschland Robben getötet. Doch als bekannt wurde, dass die Populationszahlen stark rückläufig waren und dies dem gesamten Meeresökosystem schadete, wurde beschlossen, diese Tradition nicht fortzusetzen. Noch heute gibt es die sogenannten “Seehundjäger”. Sie wahren die Tradition indem sie die Robben nicht töten, sondern schützen. Dadurch sichern sie ein gesundes Meeressystem mit reichlich Fisch. Die “Seehundjäger” informieren die Öffentlichkeit auch über die Robben und deren Biologie, wodurch im Bereich des Tourismus bedeutende Einnahmen geschaffen werden. Menschen aus ganz Deutschland kommen, um die Seehunde und Robben zu sehen und sich an ihnen zu erfreuen (natürlich aus einer Entfernung, die Störungen ausschließt). </span></p>
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<p class="MsoNormal"><span>Wir bitten sie höflich, ein sofortiges Verbot der Treibjagden auf Zahnwale zu erwägen.</span></p>
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<p class="MsoNormal"><span>Wir danken Ihnen im Voraus, dass Sie diesem Brief Ihre Aufmerksamkeit schenken.</span></p>
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<p class="MsoNormal"><span>Mit freundlichen Grüßen</span></p>
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<p class="MsoNormal"><span>Petra Deimer</span></p>
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<p class="MsoNormal"><span>Vorsitzende, GSM </span></p>
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		<title>Eigentlich wollte ich auf den Stein!</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Dec 2009 13:52:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ploos</dc:creator>
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		<description><![CDATA[26.03.2008, am Ostseestrand

Von Lothar Sielmann erhielt wir kürzlich dieses interessante Foto, das im Flachwasser nahe am Strand aufgenommen wurde.
Ein neugieriger Seehund inspizierte den vom Eidererpel besetzten Stein. Der Erpel wiederum fixierte den Seehund, wich aber nicht von dem Platz, den er offenbar zuerst besetzt hatte. 
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			<content:encoded><![CDATA[<p>26.03.2008, am Ostseestrand</p>
<p><a href="http://gsm-ev.de/wp-content/uploads/2009/12/c-Lothar-Sielmann-GSM-verkleinert.bmp"><img src="http://gsm-ev.de/wp-content/uploads/2009/12/c-Lothar-Sielmann-GSM-verkleinert.bmp" alt="(c) Lothar Sielmann - GSM " title="(c) Lothar Sielmann - GSM" class="aligncenter size-full wp-image-1618" /></a></p>
<p>Von Lothar Sielmann erhielt wir kürzlich dieses interessante Foto, das im Flachwasser nahe am Strand aufgenommen wurde.<br />
Ein neugieriger Seehund inspizierte den vom Eidererpel besetzten Stein. Der Erpel wiederum fixierte den Seehund, wich aber nicht von dem Platz, den er offenbar zuerst besetzt hatte. </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Interaktive Karte Online</title>
		<link>http://gsm-ev.de/2009/12/04/interaktive-karte-online/</link>
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		<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 11:05:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ploos</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Die interaktive Schweinswal-Sichtungskarte für das Jahr 2008 kann nun auf der Seite des Bundesamtes für Naturschutz eingesehen werden.
Bitte folgen Sie diesem Link:
Schweinswal-Sichtungskarten
Warum hat das so lange gedauert?
Es gab ein technisches Problem mit der Programmierung. Weiterhin haben wir in diesem Jahr eine umfangreiche Umstellung des Meldesystems für Schweinswalsichtungen (und der Homepage) vorgenommen.
Wir bitten alle Unannehmlichkeiten zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die interaktive Schweinswal-Sichtungskarte für das Jahr 2008 kann nun auf der Seite des Bundesamtes für Naturschutz eingesehen werden.</p>
<p>Bitte folgen Sie diesem Link:</p>
<p><a title="Sichtungskarten" href="http://gsm-ev.de/schweinswale/">Schweinswal-Sichtungskarten</a></p>
<p>Warum hat das so lange gedauert?</p>
<p>Es gab ein technisches Problem mit der Programmierung. Weiterhin haben wir in diesem Jahr eine umfangreiche Umstellung des Meldesystems für Schweinswalsichtungen (und der Homepage) vorgenommen.</p>
<p>Wir bitten alle Unannehmlichkeiten zu entschuldigen, möchten aber nicht versäumen darauf hinzuweisen, dass die GSM fast ausschließlich ehrenamtlich arbeitet und alle Mitstreiter stets bemüht sind die zahlreichen Aufgaben zu bewältigen.</p>
]]></content:encoded>
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