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	<title>Gesellschaft zum Schutz der Meeressäuger e.V.</title>
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	<description>Gesellschaft zum Schutz der Meeressäuger e.V.</description>
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		<title>Algenpest gefährdet die kränkelnde Ostsee</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 09:15:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ploos</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Baden in der Ostsee kann unangenehm, vielleicht auch gefährlich werden. Der Grund: Algenblüte durch  Cyanobakterien, auch Blaualgen genannt. Sie vermehren sich explosionsartig und können giftig sein. Noch gibt es keinen Algenalarm in Schleswig-Holsteins Gewässern, doch es ist eine Frage der Zeit, wie in 2003. Die Algen profitieren vom üppigen Sonnenlicht und den Nährstoffen, die ihnen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Baden in der Ostsee kann unangenehm, vielleicht auch gefährlich werden. Der Grund: Algenblüte durch  Cyanobakterien, auch Blaualgen genannt. Sie vermehren sich explosionsartig und können giftig sein. Noch gibt es keinen Algenalarm in Schleswig-Holsteins Gewässern, doch es ist eine Frage der Zeit, wie in 2003. Die Algen profitieren vom üppigen Sonnenlicht und den Nährstoffen, die ihnen vor allem die Landwirtschaft liefert. Während Nitrate und Phosphate von Natur aus sogenannte Minimumstoffe sind, die das Algenwachstum einst begrenzten, sorgen heute die Düngemittel der modernen Landwirtschaft mit ihrer Massenproduktion für „Eutrophierung“ oder Überdüngung. Die Katastrophe ist einmal mehr „hausgemacht“.</p>
<p>In Fäden zusammengesetzt, lassen die Blaualgen die Ostsee plötzlich wie eine Nudelsuppe aussehen, ehe Strömung und Wind sie zu ekligen Teppichen zusammentreiben. Die Ostsee ist schon lange in einer ökologischen Grenzsituation, die in einer ökologischen Katastrophe enden kann. Nach dem Zusammenbruch jeder Blaualgen-Blüte werden die Reste am Boden abgebaut, unter weiterem Verbrauch von Sauerstoff. Noch mehr Bereiche der schon lange kranken Ostsee werden ökologisch „umkippen“.</p>
<p>Schon jetzt sind fast alle Tiefenzonen der Ostsee tot und können wegen fehlenden Eintrags von frischem, sauerstoffhaltigem Wasser aus der Nordsee kaum noch regenerieren.</p>
<p>Die Teppiche aus Blaualgen und abgestorbenem Seegras kommen hinzu. Grün-braune Fadenalgen, die sich ebenfalls prächtig vermehren, legen sich als „Leichentücher“ auf Muschelbänke und andere am Boden lebende Tiere  und bringen den Tod durch Ersticken.  Eine Genesung der kränkelnden Ostsee wird immer schwerer.</p>
<p>Als Belastung für das Ostsee-Ökosystem kommt die Massenentwicklung von Quallen hinzu, wie zu Beginn des Sommers 2003. Zu viele Quallen fressen zu viele junge Fische und andere Kleinlebewesen.</p>
<p>Der Sauerstoffmangel wird  zu Massensterben bei Fischen und anderen Lebewesen führen, wie Krebsen, Seepocken und Miesmuscheln, die als Filtrierer unter normalen Umständen für Sauberkeit im Wasser sorgen. Die Blaualgen, von denen es weltweit mehr als 2 000 Arten gibt, können durch ihr Absterben Giftstoffe freisetzen und Wasservögel, die von dem Wasser trinken, töten.</p>
<p>Als 1988 im nördlichen Atlantik eine „Algenpest“ ausbrach, starben nicht nur Fische in Massen, sondern auch viele Delfine. Sie hatten vergiftete Fische gefressen. Für den Schweinswal in der Ostsee können vergiftete Fische das Ende bedeuten. Der Schweinswal in der Ostsee ist vom Aussterben bedroht.</p>
<p>Die Algenpest in der Ostsee des Sommers 2003 macht  deutlich, dass auch die Meere, besonders die ohne offenen Zugang zum Ozean, eine Agrarreform mit weniger Massenproduktion bitter nötig haben.</p>
<p>Petra Deimer, 23.07.2010</p>
<p>Weitere Informationen: Petra Deimer, Gesellschaft zum Schutz der Meeressäugetiere</p>
<p>Tel. 0171 7848320, e-mail <a href="mailto:pdeimer@gsm-ev.de">pdeimer@gsm-ev.de</a> und <a href="http://www.gsm-ev.de/">www.gsm-ev.de</a></p>
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		<title>Nichts Neues von der IWC</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 13:47:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ploos</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Agadir, 23.6.10 &#8211; Wie nicht anders zu erwarten, konnten sich die Mitglieder der 88 Nationen starken IWC nicht zu einem Konsens über die Zukunft der Kommission durchringen. Es gibt &#8211; auch nach zwei Tagen interner Beratung &#8211; keinen Konsens und somit auch keinen Kompromissvorschlag.
Im Rahmen ihrer Eröffnungsreden wiesen viele Länder darauf hin, dass man dennoch auf einem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Agadir, 23.6.10 &#8211; Wie nicht anders zu erwarten, konnten sich die Mitglieder der 88 Nationen starken IWC nicht zu einem Konsens über die Zukunft der Kommission durchringen. Es gibt &#8211; auch nach zwei Tagen interner Beratung &#8211; keinen Konsens und somit auch keinen Kompromissvorschlag.<br />
Im Rahmen ihrer Eröffnungsreden wiesen viele Länder darauf hin, dass man dennoch auf einem guten Weg sei, die Gemüter kühlen müssen und in den noch verbleibenden Tagen bis zum 25. Juni ein Plan entwickelt werden solle, wie es bis zur 63. Konferenz mit der IWC weitergehen kann.</p>
<p>Damit dürfte sich für die Wale zumindest in diesem Jahr nichts ändern: Japan fängt weiter im Namen der Wissenschaft, Norwegen, weil es einen Vorbehalt eingelegt hat, Island zwischen den beiden Möglichkeiten, und Korea, weil es jährlich meist 100 Zwergwale „versehentlich“ im Netz hat, als Beifang. Und da diese Beifangopfer nun mal tot sind, darf ihr Fleisch auch verkauft werden. Hinzu kommen die Fänge der indigenen Völker, die allerdings von den Verhandlungen zum kommerziellen Walfang nicht betroffen sind.</p>
<h2>Wer rettet die Wale?</h2>
<p>Obwohl die 88 Mitgliedsländer der Internationalen Walfang-Kommission (IWC) vom 21. – 25. Juni im marokkanischen Agadir über die Zukunft der IWC entscheiden wollen, sind Japans Walfangschiffe bereits ausgelaufen, um im nördlichen Pazifik 220 Zwergwale, 100 Seiwale und 50 Brydeswale abzuschießen. Das sieht nicht nach Konsens bzw. Kompromiss aus, sondern nach Provokation. Japans Walfang im Namen der Wissenschaft &#8211; trotz des durch die IWC verhängten Moratoriums &#8211; scheint nur zu gut etabliert zu sein. Dazu passt auch, dass man öffentlich verlauten ließ, ein neues Walfang-Fabrikschiff auf Kiel legen zu wollen.</p>
<p>Während des vergangenen Jahres haben sich IWC-Arbeitsgruppen immer wieder damit befasst, den eskalierenden Walfang wenigstens wieder unter die Kontrolle der IWC zu bekommen. Doch davon scheint die Kommission  &#8211; seit nunmehr 25 Jahren – noch immer  weit entfernt zu sein. Anstatt dem eigenen IWC-Wissenschafts-Komitee den Auftrag zur Berechnung verantwortbarer Fangquoten zu erteilen, wurde politisch verhandelt. Die Gründe liegen auf der Hand: Wo (offiziell) kein Walfang ist, darf/soll es auch keine Fangquote geben.</p>
<p>Das Dilemma für die Wale dabei ist: Würde der Wissenschaftsausschuss vom „Revised Management Procedure“ (RMP; Revidiertem Management Verfahren) Gebrauch machen, würden von den meisten Arten und Populationen weniger Wale zum Abschuss freigegeben werden, als politisch taktiert. Hinzu kommt, dass eine Quote  nach RMP-Regeln für höchstens fünf Jahre berechnet wird und danach ausläuft, es sei denn, es wird unter Berücksichtigung neuer Daten eine neue Quote ermittelt. Auch dann stünde nach fünf Jahren im Rahmen der „phaseout-Regel“ wieder die Null-Quote bevor, wenn keine neuen Daten vorliegen. Die Festlegung von Quoten auf 10 Jahre, wie es einige IWC-Länder wollen, würde diese Regel unterwandern.</p>
<p>Der Populationsdynamiker  Dr. Justin Cooke kann z.B. hochrechnen, dass unter Berücksichtigung von RMP für den Finnwal in der Antarktis nur eine Quote von Null in Frage käme. Kein Wunder also, dass Japan  gar kein Interesse daran hat, mit der Wissenschaft voran zu kommen. Solange keine Quoten berechnet werden, bleiben die Fangländer bei den selbst Ernannten. So gönnt sich Japan seit einigen Jahren für den Zwergwal in der Antarktis – noch dazu in einem Schutzgebiet &#8211;  eine Quote von 935 Tieren und hat durchgesetzt, dass der Wissenschaftsausschuss frühestens 2015  damit anfängt, ein RMP für diesen Bestand zu berechnen.  Allerdings gelang es den Walfängern in der Saison 2008/09 nur 551 Minkies zu erlegen. Sie behaupten, sie hätten mehr fangen können, wenn nicht die Umweltschützer mit gefährlichen Manövern ihren Fangbetrieb gestört hätten.</p>
<p>Obwohl der Wissenschaftsausschuss schon im kommenden Jahr für den Seiwal im Nordpazifik eine RMP-Quote berechnen könnte, will Japan den Prozess möglichst lange hinausziehen und hat wiederum das Jahr 2015 für erste Berechnungen vorgeschlagen.  Man hat sich letztendlich auf 2013 geeinigt.</p>
<p>Immerhin summiert sich die offizielle Fangquote seit In-Kraft-Treten des Moratoriums auf rund 35 000 kommerziell genutzte Großwale. Dazu kommen etwa 8 000 Wale, die im Rahmen des indigenen Walfangs von Russland, Alaska und Grönland getötet wurden – zusammen also über 40 000 Großwale. Und dazu kommen noch einmal Tausende von Walen, die anderen anthropogenen Todesursachen zum Opfer fallen. Sie sterben als Beifang in Netzen der Fischerei, als Unfallopfer durch die Schifffahrt  und durch chemische oder akustische Umweltverschmutzung… Sie werden nicht einmal richtig mitgerechnet. Auch daran würde eine Berechnung nach  RMP deutlich etwas ändern.</p>
<p>Das zumindest für Laien überaus komplizierte revidierte Management Verfahren reagiert sehr sensibel auf Veränderungen in der Bestandsgröße – unabhängig davon, warum Wale gestorben sind. So würde es für Zwergwale im Nordpazifik  – nach Abzug der recht hohen Beifänge – wohl kaum mehr eine Fangquote geben dürfen. Kein Wunder also, dass z.B. Japan kein Interesse daran hat, dass man sich in der IWC darüber einigt, Fangquoten nach RMP zu berechnen. Traurig daran ist, dass sich die Walschutz-Politik aus politisch-moralischen Gründen ein RMP nicht leisten kann oder will. Dabei ist ein gutes RMP für die Wale allemal besser als ein schlechtes Moratorium.</p>
<p>Petra Deimer-Schütte, 21.06.2010</p>
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		<title>Fehmarnbeltquerung um jeden Preis?</title>
		<link>http://gsm-ev.de/2010/06/23/fehmarnbeltquerung-um-jeden-preis/</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 13:43:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ploos</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Die GSM ist wie der NABU der Meinung, dass die Riesenbrücke nicht nur ökologisch ein Problem für den Lebensraum Ostsee darstellen würde, sondern es müssen auch die rasant gestiegenen Kosten eingespart werden.
NABU: Bahn legt dubiose Güterverkehrsprognosen für Fehmarnbeltquerung vor &#8211; Zahl der Züge deutlich nach unten korrigiert.

22.06.2010
Cismar &#8211; Für das am heutigen Dienstag beginnende Raumordnungsverfahren für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die GSM ist wie der NABU der Meinung, dass die Riesenbrücke nicht nur ökologisch ein Problem für den Lebensraum Ostsee darstellen würde, sondern es müssen auch die rasant gestiegenen Kosten eingespart werden.</p>
<p><strong>NABU: Bahn legt dubiose Güterverkehrsprognosen für Fehmarnbeltquerung vor &#8211; Zahl der Züge deutlich nach unten korrigiert.</strong><strong><br />
</strong><br />
22.06.2010</p>
<p>Cismar &#8211; Für das am heutigen Dienstag beginnende Raumordnungsverfahren für die Hinterlandanbindung zur festen Fehmarnbeltquerung hat die Deutsche Bahn ihre Erwartungen für den Bahngüterverkehr in den vorab versandten Unterlagen deutlich nach unten korrigiert. Anstelle von 150 Güterzügen pro Tag, die ab 2018 von Hamburg nicht mehr über Flensburg, sondern über die geplante feste Fehmarnbelt­querung nach Skandinavien laufen sollen, sind plötzlich nur noch 76 prognostiziert.</p>
<p>Das Raumordnungsverfahren soll klären, ob angesichts der geplanten sogenann­ten Ertüchtigung der Bestandsstraße zwischen Lübeck und Puttgarden &#8211; mit der eine erhebliche Schädigung der touristischen Infrastruktur durch 150 zusätzliche Güter­züge erwartet wird – teurere Neutrassierungen und extra Lärmschutzmaßnahmen für besonders stark betroffene Ortschaften notwendig werden.</p>
<p>&#8220;Durch die plötzlich stark abgeschwächten Zahlen wird das Verfahren zur völligen Farce. Offensichtlich soll jetzt auf Kosten der Anwohner am Lärmschutz gespart werden und doch nur wie geplant die bestehende Trasse durch die Ostseebäder ausgebaut und somit das eingespart werden, was das völlig überflüssige Projekt an bereits bekannten Mehrkosten verursachen wird. Es ist dubios, dass 2009 eine</p>
<p>politische Zustimmung im Bundestag und Bundesrat mit hohen Bahngüterverkehrs­prognosen erkauft wurde, um diese jetzt im Raumordnungsverfahren aus dem Nichts mal eben zu halbieren&#8221;, sagte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.</p>
<p>Per Staatsvertrag hat sich die Bundesrepublik Deutschland gegenüber Dänemark verpflichtet, ab 2018 die Bahnverbindung Bad Schwartau -  Puttgarden zu elektrifizie­ren und die A1 / E47 bis Puttgarden vierstreifig auszubauen. Das auf 900 Millionen Euro berechnete, vom Bundesrechnungshof jedoch auf 1,7 Milliarden Euro</p>
<p>geschätzte Vorhaben zur Hinterlandandbindung der Riesenbrücke ist für die gesamte Bundesrepublik infrastrukturell völlig bedeutungslos. Aus NABU-Sicht gehört das Großprojekt auf die Streichliste unsinniger Verkehrsprojekte. &#8220;Mit Artikel 22 bietet der Staatsvertrag eine Ausstiegsklausel. Diese muss angesichts der dramatischen Finanz- und Wirtschaftskrise und der lächerlichen Bahngüterprognosen nun endlich</p>
<p>angewendet werden. Es kann nicht sein, dass in Zeiten knapper Kassen aus diplo­matischer Höflichkeit gegenüber Dänemark und als Geschenk an die Kieler Landes­regierung so ein ökologisch und ökonomisch riskantes Milliarden-Projekt durchge­zogen wird&#8221;, so Malte Siegert, zuständig für das Thema feste Fehmarnbeltquerung beim NABU Bundesverband.</p>
<p>Pressekontakt:</p>
<p>Malte Siegert, Leiter NABU-Wasservogelreservat Wallnau/Femahrn, Tel.</p>
<p>04372-806910, mobil 0173-9373241</p>
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		<title>Wer rettet die Wale?</title>
		<link>http://gsm-ev.de/2010/06/20/wer-rettet-die-wale/</link>
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		<pubDate>Sun, 20 Jun 2010 22:01:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ploos</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Obwohl die 88 Mitgliedsländer der Internationalen Walfang-Kommission (IWC) vom 21. – 25. Juni im marokkanischen Agadir über die Zukunft der IWC entscheiden wollen, sind Japans Walfangschiffe bereits ausgelaufen, um im nördlichen Pazifik 220 Zwergwale, 100 Seiwale und 50 Brydeswale abzuschießen. Das sieht nicht nach Konsens bzw. Kompromiss aus, sondern nach Provokation. Japans Walfang im Namen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Obwohl die 88 Mitgliedsländer der Internationalen Walfang-Kommission (IWC) vom 21. – 25. Juni im marokkanischen Agadir über die Zukunft der IWC entscheiden wollen, sind Japans Walfangschiffe bereits ausgelaufen, um im nördlichen Pazifik 220 Zwergwale, 100 Seiwale und 50 Brydeswale abzuschießen. Das sieht nicht nach Konsens bzw. Kompromiss aus, sondern nach Provokation. Japans Walfang im Namen der Wissenschaft &#8211; trotz des durch die IWC verhängten Moratoriums &#8211; scheint nur zu gut etabliert zu sein. Dazu passt auch, dass man öffentlich verlauten ließ, ein neues Walfang-Fabrikschiff auf Kiel legen zu wollen.</p>
<p>Während des vergangenen Jahres haben sich IWC-Arbeitsgruppen immer wieder damit befasst, den eskalierenden Walfang wenigstens wieder unter die Kontrolle der IWC zu bekommen. Doch davon scheint die Kommission  &#8211; seit nunmehr 25 Jahren – noch immer  weit entfernt zu sein. Anstatt dem eigenen IWC-Wissenschafts-Komitee den Auftrag zur Berechnung verantwortbarer Fangquoten zu erteilen, wurde politisch verhandelt. Die Gründe liegen auf der Hand: Wo (offiziell) kein Walfang ist, darf/soll es auch keine Fangquote geben.</p>
<p>Das Dilemma für die Wale dabei ist: Würde der Wissenschaftsausschuss vom „Revised Management Procedure“ (RMP; Revidiertem Management Verfahren) Gebrauch machen, würden von den meisten Arten und Populationen weniger Wale zum Abschuss freigegeben werden, als politisch taktiert. Hinzu kommt, dass eine Quote  nach RMP-Regeln für höchstens fünf Jahre berechnet wird und danach ausläuft, es sei denn, es wird unter Berücksichtigung neuer Daten eine neue Quote ermittelt. Auch dann stünde nach fünf Jahren im Rahmen der „phaseout-Regel“ wieder die Null-Quote bevor, wenn keine neuen Daten vorliegen. Die Festlegung von Quoten auf 10 Jahre, wie es einige IWC-Länder wollen, würde diese Regel unterwandern.</p>
<p>Der Populationsdynamiker  Dr. Justin Cooke kann z.B. hochrechnen, dass unter Berücksichtigung von RMP für den Finnwal in der Antarktis nur eine Quote von Null in Frage käme. Kein Wunder also, dass Japan  gar kein Interesse daran hat, mit der Wissenschaft voran zu kommen. Solange keine Quoten berechnet werden, bleiben die Fangländer bei den selbst Ernannten. So gönnt sich Japan seit einigen Jahren für den Zwergwal in der Antarktis – noch dazu in einem Schutzgebiet &#8211;  eine Quote von 935 Tieren und hat durchgesetzt, dass der Wissenschaftsausschuss frühestens 2015  damit anfängt, ein RMP für diesen Bestand zu berechnen.  Allerdings gelang es den Walfängern in der Saison 2008/09 nur 551 Minkies zu erlegen. Sie behaupten, sie hätten mehr fangen können, wenn nicht die Umweltschützer mit gefährlichen Manövern ihren Fangbetrieb gestört hätten.</p>
<p>Obwohl der Wissenschaftsausschuss schon im kommenden Jahr für den Seiwal im Nordpazifik eine RMP-Quote berechnen könnte, will Japan den Prozess möglichst lange hinausziehen und hat wiederum das Jahr 2015 für erste Berechnungen vorgeschlagen.  Man hat sich letztendlich auf 2013 geeinigt.</p>
<p>Immerhin summiert sich die offizielle Fangquote seit In-Kraft-Treten des Moratoriums auf rund 35 000 kommerziell genutzte Großwale. Dazu kommen etwa 8 000 Wale, die im Rahmen des indigenen Walfangs von Russland, Alaska und Grönland getötet wurden – zusammen also über 40 000 Großwale. Und dazu kommen noch einmal Tausende von Walen, die anderen anthropogenen Todesursachen zum Opfer fallen. Sie sterben als Beifang in Netzen der Fischerei, als Unfallopfer durch die Schifffahrt  und durch chemische oder akustische Umweltverschmutzung… Sie werden nicht einmal richtig mitgerechnet. Auch daran würde eine Berechnung nach  RMP deutlich etwas ändern.</p>
<p>Das zumindest für Laien überaus komplizierte revidierte Management Verfahren reagiert sehr sensibel auf Veränderungen in der Bestandsgröße – unabhängig davon, warum Wale gestorben sind. So würde es für Zwergwale im Nordpazifik  – nach Abzug der recht hohen Beifänge – wohl kaum mehr eine Fangquote geben dürfen. Kein Wunder also, dass z.B. Japan kein Interesse daran hat, dass man sich in der IWC darüber einigt, Fangquoten nach RMP zu berechnen. Traurig daran ist, dass sich die Walschutz-Politik aus politisch-moralischen Gründen ein RMP nicht leisten kann oder will. Dabei ist ein gutes RMP für die Wale allemal besser als ein schlechtes Moratorium.</p>
<p>Petra Deimer-Schütte, 21.06.2010</p>
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		<title>Neue Schweinswal-Sichtungskarte online</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Jun 2010 19:31:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ploos</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Unter &#8220;Schweinswale&#8221; finden Sie nun die Sichtungskarte 2009. Sie enthält in diesem Jahr auch wieder alarmierende 165 Totfunde.
Direkter Link: Schweinswal-Sichtungskarte 2009 (PDF) oder auf das Bild klicken (JPEG)
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unter <a title="Schweinswale" href="http://gsm-ev.de/schweinswale/schweinswale/">&#8220;Schweinswale&#8221;</a> finden Sie nun die Sichtungskarte 2009. Sie enthält in diesem Jahr auch wieder alarmierende 165 Totfunde.</p>
<p>Direkter Link: <a title="Schweinswalsichtungen 2009" href="http://gsm-ev.de/wp-content/uploads/2010/06/schweinswalsichtungen_2009.pdf">Schweinswal-Sichtungskarte 2009 (PDF)</a> oder auf das Bild klicken (JPEG)</p>
<div id="attachment_2144" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://gsm-ev.de/wp-content/uploads/2010/06/schweinswalsichtungen_2009.jpg"><img class="size-medium wp-image-2144" title="Schweinswalsichtungen_2009" src="http://gsm-ev.de/wp-content/uploads/2010/06/schweinswalsichtungen_2009-300x211.jpg" alt="Schweinswalsichtungen 2009" width="300" height="211" /></a><p class="wp-caption-text">Schweinswalsichtungen 2009</p></div>
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		<title>Finnwal in der Ostsee</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Jun 2010 18:50:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ploos</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Selten, aber doch immer wieder kommt es vor, dass Großwale sich in die Gewässer der Ostsee verirren. Nun meldeten die dänischen Kollegen wieder eine derartige Sichtung. Ein zirka 12 Meter langer Finnwal wurde am 08. Juni 2010 im nördlichen Eingang des Kleinen Beltes gesichtet und tauchte bereits einen Tag später in der Eckernförder Bucht noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Selten, aber doch immer wieder kommt es vor, dass Großwale sich in die Gewässer der Ostsee verirren. Nun meldeten die dänischen Kollegen wieder eine derartige Sichtung. Ein zirka 12 Meter langer Finnwal wurde am 08. Juni 2010 im nördlichen Eingang des Kleinen Beltes gesichtet und tauchte bereits einen Tag später in der Eckernförder Bucht noch einmal auf.</p>
<p>Unsere dänischen Kollegen verfolgen die Route des Wales auf <a href="http://www.hvaler.dk/">www.hvaler.dk</a>. Wie die Erfahrungen aus den Jahren 2003 bis 2007 zeigen, kommen die zumeist jungen Tiere in den flachen und engen Gewässern erstaunlich gut zurecht. Für sie scheinen die Fischernetze im Gegensatz zu den viel kleineren Schweinswalen nur eine untergeordnete Gefahr darzustellen. Bedenklich hingegen ist für die Sicherheit des Finnwals der Schiffsverkehr: die Gefahr einer Kollision und/oder einer Verletzung durch die Schiffsschraube ist nicht zu unterschätzen.</p>
<p>Wir von der GSM hoffen, dass er unbehelligt von Fischernetzen und Schiffsverkehr seinen Weg zurück in den Atlantik findet.</p>
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		<title>Europäische Woche zum Schutz der Fische gestartet</title>
		<link>http://gsm-ev.de/2010/06/07/europaische-woche-zum-schutz-der-fische-gestartet/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Jun 2010 13:12:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ploos</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://gsm-ev.de/?p=2095</guid>
		<description><![CDATA[Die Initiative &#8220;Oceans 2012&#8243; (eine Koalition aus einer Vielzahl europäischer Naturschutzorganisationen) hat vom 5 bis 13 Juni die Europäische Woche zum Schutz der Fische ausgerufen (siehe unten stehende Pressemitteilung).
Als Mitglied von &#8220;Oceans 2012&#8243; setzt sich auch die GSM dafür ein, dass bei der Reform der Gemeinsamen Fischereipolitik (GFP) der Europäischen Union insbesondere die Überfischung gestoppt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Initiative &#8220;Oceans 2012&#8243; (eine Koalition aus einer Vielzahl europäischer Naturschutzorganisationen) hat vom 5 bis 13 Juni die Europäische Woche zum Schutz der Fische ausgerufen (siehe unten stehende Pressemitteilung).</p>
<p>Als Mitglied von &#8220;Oceans 2012&#8243; setzt sich auch die GSM dafür ein, dass bei der Reform der Gemeinsamen Fischereipolitik (GFP) der Europäischen Union insbesondere die Überfischung gestoppt wird.</p>
<p>Denn nur wenn die Fischbestände sich erholen können, ist eine langfristige und nachhaltige Nutzung möglich. Dies betrifft sowohl eine Nutzung durch den Menschen, als auch durch andere Lebewesen wie Wale, Delfine und Robben. Da sie auf ihre Hauptnahrungsquelle angewiesen sind, können sie nicht (wie der Mensch) auf andere Nahrungsquellen ausweichen.</p>
<p>Bitte unterstützen Sie die Petition von &#8220;Oceans 2012&#8243;: <a title="Petition_Link" href="http://www.ocean2012.eu/petition?display_language=de">Link zur Petition</a></p>
<p>Wenn Sie selbst Unterschriften sammeln möchten, können Sie dies mit diesem Formblatt tun: <a title="Formblatt_Petition" href="http://gsm-ev.de/wp-content/uploads/2010/06/Petition_nachhaltige_Fischereipolitik_EU.pdf">Formblatt &#8211; Petition</a></p>
<p>Interessantes Informationsheft: <a title="Wege_zur_Umgestaltung_der_europäischen_Fischerei.pdf" href="http://gsm-ev.de/wp-content/uploads/2010/06/Wege_zur_Umgestaltung_der_europäischen_Fischerei.pdf">Wege zur Umgestaltung der europäischen Fischerei</a></p>
<p>Video zur Situation der europäischen Fischerei:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="600" height="335" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=12213787&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=1&amp;color=&amp;fullscreen=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="600" height="335" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=12213787&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=1&amp;color=&amp;fullscreen=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><a href="http://vimeo.com/12213787">Erneuerung der europäischen Fischerei</a> from <a href="http://vimeo.com/ocean2012">OCEAN2012</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<h3><strong>Pressemitteilung</p>
<p></strong></h3>
<h4><strong>Welle des Protests gegen Raubbau an den Meeren</strong></h4>
<p>Kampagne OCEAN2012 fordert radikale Kursänderung in der Fischereipolitik</p>
<p>Hamburg, 7. Juni 2010: Anlässlich des morgigen Weltozeantages weist OCEAN2012, ein Zusammenschluss von 70 europäischen Verbänden, auf die Mitverantwortung der Bundesregierung für den dramatischen Niedergang der Fischbestände in EU-Gewässern hin. Nach Jahren voller schlechter Nachrichten versucht selbst die Politik kaum noch, die Lage schön zu reden. Heute steht fest: Nach Analyse der EU-Kommission werden &#8220;88 % der Gemeinschaftsbestände über den höchstmöglichen Dauerertrag hinaus befischt&#8221;. 30 % dieser Bestände können sich möglicherweise nicht mehr erholen, sie befinden sich &#8220;außerhalb sicherer biologischer Grenzen&#8221;. OCEAN2012 fordert deshalb eine radikale Reform der EU-Fischereipolitik hin zu einem vorsorgenden und ökosystemaren Ansatz. Zwischen dem 5. und 13. Juni veranstaltet das Bündnis erstmalig eine „Europäische Fisch-Woche“, mit dem Ziel, die Öffentlichkeit über das Ausmaß der Überfischung der Meere zu informieren und die ökologische Neuausrichtung der EU-Fischereipolitik einzufordern. Dazu finden in ganz Europa Veranstaltungen und Aktionen statt. Die EU-Fischerei-Kommissarin Maria Damanaki wird im Rahmen einer Petition aufgefordert, „ökologische Nachhaltigkeit als übergreifendes Prinzip der zukünftigen Gemeinsamen Fischereipolitik festzuschreiben, um so das Ziel einer langfristigen wirtschaftlichen und sozialen Nachhaltigkeit zu erreichen.“ (s. Anhang; Möglichkeit der Online-Beteiligung unter <a title="Petition" href="www.ocean2012.eu/petition">www.ocean2012.eu/petition</a>)</p>
<p>Auch das für Fischerei zuständige Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) vertritt in seiner kürzlich veröffentlichten Position, dass die ökologische Nachhaltigkeit eine Grundvoraussetzung für die wirtschaftliche und soziale Zukunft der Fischerei ist. „OCEAN2012 fordert Bundesministerin Ilse Aigner auf, sich in Brüssel offensiv für ehrgeizige Ziele zum Erhalt der bedrohten Fischbestände sowie der marinen Lebensvielfalt stark zu machen“, erklärt Heike Zidowitz, die Koordinatorin der OCEAN2012-Kampagne in Deutschland. Noch vor der für 2012 geplanten Reform der EU-Fischereipolitik hat die Bundesregierung Gelegenheit, die Ernsthaftigkeit ihrer ökologischen Neupositionierung unter Beweis zu stellen. EU-Fischerei-Kommissarin Damanaki hat jüngst angekündigt, die EU-Fangquoten von 2011 bis 2015 in vier Schritten auf ein nachhaltiges Niveau senken zu wollen. Für OCEAN2012 ist dies eine Minimalformel, die die Kommissarin dennoch nicht ohne gewichtige Mitgliedstaaten wie Deutschland wird durchsetzen können. „Die Bundesregierung muss deshalb aktiv handeln, damit die EU-Kommissarin das Ruder beim alljährlichen Brüsseler Quotenpoker wenigstens um dieses Stück herumreißen kann“, betont Zidowitz.</p>
<p>Unabhängig davon drängt die Zeit für eine grundsätzliche Kurskorrektur. Wissenschaftlichen Studien zufolge würde eine Fortführung der gegenwärtigen Fischereipraxis dazu führen, dass die kommerzielle Fischerei bereits 2050 weltweit kollabiert. Die EU diskutiert aktuell eine umfassende Revision ihrer gemeinsamen Fischereipolitik. Auftakt hierzu war 2009 das so genannte „Grünbuch“ der EU-Kommission, das die bisherige Fischereipolitik der EU als nicht zukunftsfähig qualifiziert. Bis 2012 will man sich in Brüssel auf eine Neuausrichtung einigen. Schon jetzt stoßen Forderungen nach geringeren Fangmengen, einer Minderung der Beifänge und Rückwürfe sowie nach einer insgesamt schonenderen Fischerei auf erbitterten Widerstand der Fischereilobby. Doch auch die Zivilgesellschaft erhebt ihre Stimme. In nur einem Jahr hat sich OCEAN2012 zu einer breiten europäischen Allianz entwickelt. „Die Zahl der OCEAN2012-Mitglieder ist in den vergangenen Monaten schnell gewachsen. Sie steht für das Bedürfnis der Menschen in ganz Europa, ihre Entscheidungsträger von der Dringlichkeit zu überzeugen, die Überfischung zu beenden.“, so Uta Bellion, die Leiterin der Kampagne in Brüssel. Mit seiner Petition will OCEAN2012 zum einen den Druck für eine umfassende Revision erhöhen und zum anderen mehr Menschen veranlassen, sich persönlich für eine nachhaltige Fischerei in der EU zu engagieren.</p>
<p><strong>Hintergrund:</strong></p>
<p>OCEAN2012 ist ein Zusammenschluss von Organisationen, die im Rahmen der Reform der europäischen Fischereipolitik Überfischung und destruktive Fischfangmethoden beenden und eine angemessene und gerechte Nutzung der Fischbestände durchsetzen wollen.</p>
<p>OCEAN2012 setzt sich für eine Gemeinsame Fischerei-Politik ein, die:</p>
<p>▪ ökologische Nachhaltigkeit als das übergreifende Prinzip festschreibt, ohne die wirtschaftliche und soziale Nachhaltigkeit unerreichbar bleiben;</p>
<p>▪ sicherstellt, dass Entscheidungen auf der jeweils geeigneten Ebene und transparent getroffen werden, um dadurch eine effiziente Beteiligung der Betroffenen sicherzustellen.</p>
<p>▪ nachhaltige Fangkapazitäten auf EU- und regionaler Ebene sicherstellt;</p>
<p>▪ Zugang zu Fangressourcen aufgrund ökologischer und sozialer Kriterien gewährt;</p>
<p>▪ sicherstellt, dass öffentliche Mittel nur so eingesetzt werden, dass sie dem Allgemeinwohl dienen und mögliche negative soziale Auswirkungen der Erneuerung hin zu einer nachhaltigen Fischerei begrenzt.</p>
<p>In Deutschland gehören der OCEAN2012-Kampagne DEEPWAVE e. V. (<a title="Deepwave" href="www.deepwave.org">www.deepwave.org</a>), die Deutsche Umwelthilfe e. V. (DUH, <a title="DUH" href="www.duh.de">www.duh.de</a>), die Gesellschaft zum Schutz der Meeressäugetiere e. V. (<a title="GSM" href="www.gsm-ev.de">www.gsm-ev.de</a>), der Naturschutzbund Deutschland e. V. (NABU,<a title="NABU" href=" www.nabu.de"> www.nabu.de</a>), Pro Wildlife e. V. (<a title="Pro Wildlife" href="www.prowildlife.de">www.prowildlife.de</a>) und Reef Check e. V. (<a title="Reefcheck" href="www.reefcheck.de">www.reefcheck.de</a>) an.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p><a href="http://www.ocean2012.eu/OCEAN2012">http://www.ocean2012.eu/OCEAN2012</a></p>
<p><a href="http://www.ocean2012.eu/petition">www.ocean2012.eu/petition</a></p>
<p><strong>Für Rückfragen:</strong></p>
<p>OCEAN2012 Koordinatorin Deutschland: Heike Zidowitz, Tel. 0176/ 61016367, <a href="mailto:heike.zidowitz@ocean2012.eu">heike.zidowitz@ocean2012.eu</a></p>
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		<title>Grauwal jetzt vor Barcelona gesichtet</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Jun 2010 11:57:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ploos</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Grauwal, der vor vier Wochen vor der Küste von Israel gesichtet wurde (Bericht: siehe hier), ist nun wieder aufgetaucht &#8211; Und zwar vor dem Hafen von Barcelona, Spanien.
Wissenschaftler der spanischen Naturschutzorganisation SUBMON haben das Tier am 30.05.2010 gesichtet und fotografiert. Ein Grauwalexperte bestätigte nach eingehendem Vergleich der Fotos aus Israel und Barcelona, dass es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Grauwal, der vor vier Wochen vor der Küste von Israel gesichtet wurde (Bericht: <a title="Grauwal_vor_Israel" href="http://gsm-ev.de/2010/05/12/sensation-im-mittelmeer/">siehe hier</a>), ist nun wieder aufgetaucht &#8211; Und zwar vor dem Hafen von Barcelona, Spanien.</p>
<p>Wissenschaftler der spanischen Naturschutzorganisation SUBMON haben das Tier am 30.05.2010 gesichtet und fotografiert. Ein Grauwalexperte bestätigte nach eingehendem Vergleich der Fotos aus Israel und Barcelona, dass es sich um das gleiche Tier handelt.</p>
<p>Die Wissenschaftler von SUBMON wollen nun versuchen das Tier erneut zu sichten und möglichst vor Zusammenstößen mit Schiffen zu schützen. Weiterhin soll eine Gewebeprobe entnommen werden, damit geklärt werden kann zu welcher Grauwalpopulation das Tier gehört.</p>
<p>Bleibt zu hoffen, dass das Tier seinen Weg  aus dem Mittelmeer heraus unbeschadet findet.</p>
<p>Originalmeldung von SUBMON: <a title="Grauwal_SUBMON" href="http://blog.submon.org/2010/06/04/avistado-un-ejemplar-de-ballena-gris-frente-a-la-costa-de-barcelona/">hier</a></p>
<div id="attachment_2104" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://gsm-ev.de/wp-content/uploads/2010/06/Grauwal_Barcelona.jpg"><img class="size-medium wp-image-2104" title="Grauwal vor Barcelona" src="http://gsm-ev.de/wp-content/uploads/2010/06/Grauwal_Barcelona-300x225.jpg" alt="Grauwal vor Barcelona" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Grauwal vor Barcelona</p></div>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_2109" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://gsm-ev.de/wp-content/uploads/2010/06/Graumwalsichtung_2.jpg"><img class="size-medium wp-image-2109" title="Positionen der Grauwalsichtungen" src="http://gsm-ev.de/wp-content/uploads/2010/06/Graumwalsichtung_2-300x203.jpg" alt="Positionen der Grauwalsichtungen" width="300" height="203" /></a><p class="wp-caption-text">Positionen der Grauwalsichtungen</p></div>
<p style="text-align: center;">
]]></content:encoded>
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		<title>Walfang: Australien klagt gegen Japan</title>
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		<pubDate>Fri, 28 May 2010 14:31:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ploos</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Sydney, 28.5.2010 – Die australische Regierung will Japan vor dem internationalen Gerichtshof wegen des Walfangs im Antarktischen Schutzgebiet anklagen. Ein vom IFAW (Internationaler Tierschutz-Fonds) finanziertes Rechtsgutachten unabhängiger internationaler Rechtsexperten empfahl der Australischen Regierung schon 2007 den Gang zum Internationalen Gerichtshof. Laut Gutachten sind die Rechtsexperten der Meinung, der wissenschaftliche Walfang Japans verstoße unter Anderem gegen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="left">Sydney, 28.5.2010 – Die australische Regierung will Japan vor dem internationalen Gerichtshof wegen des Walfangs im Antarktischen Schutzgebiet anklagen. Ein vom IFAW (Internationaler Tierschutz-Fonds) finanziertes Rechtsgutachten unabhängiger internationaler Rechtsexperten empfahl der Australischen Regierung schon 2007 den Gang zum Internationalen Gerichtshof. Laut Gutachten sind die Rechtsexperten der Meinung, der wissenschaftliche Walfang Japans verstoße unter Anderem gegen die Rahmenkonvention der Internationalen Walfangkommission (IWC).</p>
<p>Japan zeigte sich enttäuscht von dieser Ankündigung und verwies auf die im Juni stattfindenden Verhandlungen der IWC.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Verbändebrief: Schutz von Dorn- und Heringshai</title>
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		<pubDate>Wed, 26 May 2010 14:25:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ploos</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://gsm-ev.de/?p=2082</guid>
		<description><![CDATA[In einem Brief an die Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz haben die mit dem Haischutz befassten Verbände, darunter die GSM, um bessere Handelsregularien für Dorn- und Heringshai in der EU gebeten.
Lesen Sie den vollständigen Brief hier: Verbändebrief an das BMELV &#8211; Haischutz
Weitere interessante Informationen zum Thema Haischutz finden Sie im folgenden Artikel: &#8220;Gefährdete Tiere [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In einem Brief an die Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz haben die mit dem Haischutz befassten Verbände, darunter die GSM, um bessere Handelsregularien für Dorn- und Heringshai in der EU gebeten.</p>
<p>Lesen Sie den vollständigen Brief hier: <a title="Verbändebrief an das BMELV - Haischutz" href="http://gsm-ev.de/wp-content/uploads/2010/05/BMELV_Haie_Anhang-B.pdf">Verbändebrief an das BMELV &#8211; Haischutz</a></p>
<p>Weitere interessante Informationen zum Thema Haischutz finden Sie im folgenden Artikel: <a title="Gefährdete Tiere und Pflanzen auf dem Prüfstand: Eisbär, Roter Thun, Haie und Korallen ohne Schutz" href="http://gsm-ev.de/2010/03/29/gefahrdete-tiere-und-pflanzen-auf-dem-prufstand-eisbar-roter-thun-haie-und-korallen-ohne-schutz/">&#8220;Gefährdete Tiere und Pflanzen auf dem Prüfstand: Eisbär, Roter Thun, Haie und Korallen ohne Schutz&#8221;</a></p>
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