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	<title>Gesellschaft zum Schutz der Meeressäuger e.V.</title>
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	<description>Gesellschaft zum Schutz der Meeressäuger e.V.</description>
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		<title>Tierschützer soll nach Costa Rica</title>
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		<pubDate>Mon, 21 May 2012 10:11:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Walschützer wird zum Problem Deutschland soll Paul Watson an Costa Rica ausliefern. Dort sei er in Lebensgefahr, meint die von ihm gegründete Meeresschutzorganisation „Sea Shepherd“ . Anbei einen Link zum taz-Artikel von Reinhard Wolff http://www.taz.de/!93727/]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Walschützer wird zum Problem</strong></p>
<p>Deutschland soll Paul Watson an Costa Rica ausliefern. Dort sei er in Lebensgefahr, meint die von ihm gegründete Meeresschutzorganisation „Sea Shepherd“ . Anbei einen Link zum taz-Artikel von Reinhard Wolff</p>
<p><a href="http://www.taz.de/!93727/">http://www.taz.de/!93727/<br />
</a></p>
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		<title>Hat der Schweinswal in der Ostsee noch eine Chance?</title>
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		<pubDate>Fri, 18 May 2012 22:06:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Sonntag, den 20. Mai, findet zum zehnten Mal der „Internationale Tag des Ostsee-Schweinswals“ (IDHP) statt. Und wieder ist der Ehrentag für den Kleinen Tümmlers, wie der einzige in der Ostsee heimische Wal auch heißt, kein Tag zum Jubeln. Der nur rund 1,60 Meter lange Meeressäuger ist besonders in der Ostsee mehr und mehr vom [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Sonntag, den 20. Mai, findet zum zehnten Mal der „Internationale Tag des Ostsee-Schweinswals“ (IDHP) statt. Und wieder ist der Ehrentag für den Kleinen Tümmlers, wie der einzige in der Ostsee heimische Wal auch heißt, kein Tag zum Jubeln. Der nur rund 1,60 Meter lange Meeressäuger ist besonders in der Ostsee mehr und mehr vom Aussterben bedroht. Wie das Kleinwale-Abkommen ASCOBANS schon  vor zehn Jahre herausgearbeitet hat, leidet Phocoena phocoena besonders unter anthropogenen –von Menschen gemachten – Problemen.  Nach wie vor an erster Stelle steht die Fischerei, der noch immer viel zu viele Schweinswale versehentlich in die Netze gehen – und sterben. Weiterhin haben die sensiblen Tiere unter Umweltverschmutzung zu leiden, wie durch Industrie, Schifffahrt und Landwirtschaft aber zunehmend auch unter akustischer Umweltverschmutzung, wie sie bei der Suche nach Erdöl, Sand- und Kiesabau, durch die Sprengung von Kriegsaltlasten oder durch Rammarbeiten bei der Installation von Windparks entsteht. Die Liste der Todesursachen ist lang, und Besserung scheint nicht in Sicht. So wurden im Jahr 2011 allein an den deutschen Stränden der Ostsee 107 tote Schweinswale gefunden: 35 in Mecklenburg-Vorpommern und 72 in Schleswig-Holstein. Eine so hohe Todesrate kann der Bestand auf keinen Fall verkraften. Dramatisch ist der negative Trend schon länger in der Zentralen Ostsee (östlich von Rügen), wo es höchsten noch zwischen 100 – 400 Tiere gibt. Wie neuere Untersuchungen dänischer Biologen im vergangenen Jahr veröffentlichten, kommen Alarmsignale jetzt auch aus der „Beltsee“ (Kattegat, Belte, Sund und Westliche Ostsee), wo der kleine Wal bislang noch relativ häufig – auch lebend – gesichtet wurde. So im Kleinen Belt, der ein „hotspot“ ist. Die Forschungsergebnisse von Dr. Signe Sveegaard und ihrer Arbeitsgruppe zeigen, dass die Beltsee-Population in den Jahren zwischen 1994 – 2005  einen Bestandseinbruch von 27.800 auf 10.900 Tiere erfahren hat.  Das entspricht einer Abnahme von über 60% in nur elf Jahren!</p>
<p>Als Basis für die Untersuchungen dienten internationale Zählungen im Rahmen von „SCANS I“ und „SCANS II“ (Small Cetaceans in the European Atlantic and North Sea; incl. westliche Ostsee), die Sveegaard für ihre Promotion erneut unter die Lupe genommen hatte. Danach geht es auch dem Schweinswal zwischen Rügen und Flensburg schlecht. Der einzige Wal der Ostsee könnte bald aussterben, wenn die Mitgliedsstaaten von ASCOBANS die von ihnen erarbeiteten Schutzbestimmungen nicht endlich ernst nehmen – und umsetzen.       </p>
<p>Wertvolle Daten lebender und toter Meeressäugetiere sammelt das von der GSM (Gesellschaft zum Schutz der Meeressäugetiere e.V.) bereits 2002 initiierte Projekt „Wassersportler sichten Schweinswale“, das vom Deutschen Meeresmuseum übernommen wurde: <a href="http://www.meeresmuseum.de/wissenschaft/schweinswal/">http://www.meeresmuseum.de/wissenschaft/schweinswal/</a></p>
<p>Petra Deimer-Schütte</p>
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		<title>Island &#8211; Steuerstreit schützt Finnwale</title>
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		<pubDate>Sun, 13 May 2012 12:05:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Wirtschaftskrise war in Island der Auslöser für die Streichung einer Steuererleichterung der besonderen Art. Bisher waren die Walfänger dafür entschädigt worden, dass sie lange Zeit fernab ihres Hauses gearbeitet haben. Nachdem diese Vergünstigung gestrichen wurde, „wird es in diesem Sommer keine Jagd geben“. Das sagte Kristjan Loftssson, der Besitzer der größten Walfangfirma des Landes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Wirtschaftskrise war in Island der Auslöser für die Streichung einer Steuererleichterung der besonderen Art. Bisher waren die Walfänger dafür entschädigt worden, dass sie lange Zeit fernab ihres Hauses gearbeitet haben. Nachdem diese Vergünstigung gestrichen wurde, „wird es in diesem Sommer keine Jagd geben“. Das sagte Kristjan Loftssson, der Besitzer der größten Walfangfirma des Landes Hvalur.</p>
<p>Im vergangenen Jahr wurde das Geschäft mit Japan wegen des Tsunamis für zu unwirtschaftlich gehalten – deshalb blieben die eigentlich geschützten Finnwale auch 2011 unbehelligt. Doch 2010 wurden 148 der 20 Meter langen Meeressäuger getötet. </p>
<p>Obwohl seit der Saison 1986/87 im Rahmen der Internationalen Walfang-Kommission (IWC) ein Moratorium in Kraft ist, hält sich Island im Prinzip nicht an das Fangverbot zu kommerziellen Zwecken und hat bisher den Fang von Finn- und Zwergwalen toleriert.</p>
<p>Hans-Jürgen Schütte</p>
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		<title>Sprengung vor Ahrenshoop bedroht Ostsee-Schweinswale</title>
		<link>http://gsm-ev.de/2012/04/26/sprengung-vor-ahrenshoop-bedroht-ostsee-schweinswale/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 20:37:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Ahrenshoop/Darss, 25. April 2012 – Naturschutzverbände protestieren gegen die heute durchgeführte Sprengung einer britischen Luftmine aus dem 2. Weltkrieg vor Ahrenshoop im FFH-Naturschutzgebiet „Darsser Schwelle“. Nach Ansicht der Verbände (NABU, Gesellschaft zum Schutz der Meeressäugetiere (GSM) und Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) stellt die Sprengung insbesondere für die vom Aussterben bedrohten Schweinswale in vorpommerschen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ahrenshoop/Darss, 25. April 2012 – Naturschutzverbände protestieren gegen die heute durchgeführte Sprengung einer britischen Luftmine aus dem 2. Weltkrieg vor Ahrenshoop im FFH-Naturschutzgebiet „Darsser Schwelle“. Nach Ansicht der Verbände (NABU, Gesellschaft zum Schutz der Meeressäugetiere (GSM) und Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) stellt die Sprengung insbesondere für die vom Aussterben bedrohten Schweinswale in vorpommerschen Gewässern eine große Gefahr dar.</strong></p>
<p>„Unterwassersprengungen bergen ein erhebliches Risiko für Meeressäugetiere“, erklärt der Biologe und Schweinswalexperte Sven Koschinski. „Bei der Detonation einer Sprengladung von 350 Kilogramm wie in diesem Fall entsteht eine Schockwelle, die bei Meeressäugern noch in vier Kilometern Entfernung zu lebensgefährlichen Verletzungen wie Lungenrissen oder Gehörschäden führen kann.“</p>
<p>„Es ist ein Skandal, dass eine Mine in einem Meeressschutzgebiet für Kegelrobben, Seehunde und Schweinswale gesprengt wird, ohne weitere Alternativen zu prüfen und ohne entsprechende Minderungsmaßnahmen zu ergreifen“, erklärt der Biologe Ulrich Karlowski von der GRD. Nach Informationen der Verbände wurde die Fachbehörde des Schweriner Umweltministeriums, das Landesamt für Umwelt Natur und Geologie, über die geplante Sprengung nicht in Kenntnis gesetzt. Auch die 2008 gegründete Bund-Länder-Arbeitsgruppe „Munition im Meer“ wurde vom Munitionsbergungsdienst in Mecklenburg-Vorpommern nicht unterrichtet.</p>
<p>Die Luftmine wurde auf der Kabeltrasse des geplanten Windparks Baltic 2 entdeckt. Nach Informationen der Verbände hatte der Bergungsdienst Mecklenburg-Vorpommern die Marinetaucher der Bundeswehr in Eckernförde um Amtshilfe gebeten, um eine bereits vorhandene Kabeltrasse nicht zu gefährden. Petra Deimer, Biologin der GSM kritisiert: „Diese Sprengung hatte rein wirtschaftliche Gründe. Es dürfte den Verantwortlichen schwerfallen, ihr Vorgehen mit Gefahr in Verzug zu rechtfertigen“. Nur so sei nämlich eine entsprechende  FFH-Verträglichkeitsprüfung zu umgehen.</p>
<p>Bei ähnlichen Sprengungen in Schleswig-Holstein werden zur Minderung der gefährlichen Schockwelle sogenannte Blasenschleier eingesetzt, an deren Entwicklung und Erforschung die Bundeswehr maßgeblich beteiligt war. Die Naturschutzverbände fordern, dass die Bundeswehr bei allen nicht vermeidbaren Unterwassersprengungen die Blasenschleiertechnik einsetzt. Dies gilt insbesondere für planbare Munitionsräumungen im Rahmen von Offshore-Vorhaben und Sprengungen innerhalb der Minentaucherausbildung.</p>
<p>Leif Miller, Geschäftsführer des NABU Bundesverbandes erklärt dazu: Es gilt Sprengungen im Meer so weit wie möglich zu vermeiden. Alternative Bergtechniken müssen eingesetzt und weiter entwickelt werden.“ Die Ergebnisse zweier Fachtagungen der drei Umweltverbände in den Jahren 2007 und 2010 hätten gezeigt, dass diese Techniken verfügbar sind und weltweit bereits zum Einsatz kommen.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Rückfragen: </span></p>
<p>Dipl.-Biol. Sven Koschinski, Tel. 04526-381716</p>
<p>Dr. Kim Detloff, NABU Meeresschutzexperte Tel. 030-2849841626 od. 0152-09202205</p>
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		<title>Segeln für den Ostsee-Schweinswal</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Apr 2012 12:21:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Deutsches Meeresmuseum bittet Wassersportler Schweinswal-Sichtungen zu melden (Stralsund, 10.04.2012) Bereits zum zweiten Mal ruft das Deutsche Meeresmuseum (DMM) zur Aktion „Wassersportler sichten Schweinswale“ auf. Den Saisonauftakt verknüpften die Wissenschaftler in diesem Jahr mit der Ankunft der beiden Segler Silja Schröder und Jan Singer aus Kiel, die am Ostersonntag mit ihrer neun Meter langen Banner 30 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><span style="color: #000000;">Deutsches Meeresmuseum bittet Wassersportler Schweinswal-Sichtungen zu  melden</span></h3>
<p>(Stralsund, 10.04.2012) Bereits zum zweiten Mal ruft das Deutsche Meeresmuseum  (DMM) zur Aktion „Wassersportler sichten Schweinswale“ auf. Den Saisonauftakt  verknüpften die Wissenschaftler in diesem Jahr mit der Ankunft der beiden Segler  Silja Schröder und Jan Singer aus Kiel, die am Ostersonntag mit ihrer neun Meter  langen Banner 30 „Fritsjen“ im Stralsunder Hafen einliefen. Trotz des  stürmisch-kalten Wetters segeln Silja und Jan planmäßig seit 01.04.2012 die  Ostseeküste entlang, um auf den vom Aussterben bedrohten Ostsee-Schweinswal  aufmerksam zu machen. Ihr Törn führt sie bis Anfang Oktober einmal um die ganze  Ostsee über Polen, Baltikum, Russland, Finnland und Schweden bis in die dänische  Beltsee. Durch die Zusammenarbeit mit Silja und Jan (beide 38) gelingt es dem  Deutschen Meeresmuseum über die Landesgrenzen hinaus noch mehr Menschen über den  Ostsee-Schweinswal zu informieren. „Schweinswale sind einfach tolle Begleiter  beim Segeln, die wir nicht missen wollen. Deshalb möchten wir helfen, diese  bedrohten Tiere vor dem Aussterben zu bewahren“, so Silja  Schröder.<br />
„Sichtungsmeldungen östlich von Rügen sind für uns besonders  wertvoll, denn wir wissen, dass es auch dort Schweinswale gibt. Aber die  Datenlage ist momentan einfach noch zu dünn“, sagt Jens Koblitz, Meeresbiologe  vom Deutschen Meeresmuseum, der im vergangenen Jahr das Projekt „Wassersportler  sichten Schweinswale“ von der Gesellschaft zum Schutz der Meeressäugetiere e. V.  (GSM) übernahm. Zum Saisonauftakt legen die Stralsunder erstmals einen eigenen  Flyer vor, der Wassersportler über den Ostsee-Schweinswal sowie über die  Notwendigkeit und Vorgehensweise bei der Meldung von Sichtungen informiert.</p>
<p>Die wichtigste Rolle bei der Bestandsermittlung von  Schweinswal-Populationen in der Ostsee spielt seit Januar 2011 das EU-Projekt  SAMBAH (Static Acoustic Monitoring of the Baltic Sea Harbour porpoise), an dem  alle europäischen Ostseeanrainer mitwirken. Dazu registrieren 300 in der Ostsee  ausgebrachte PODs (Porpoise Detectors) noch bis Ende 2012 flächendeckend die  Klicklaute von Schweinswalen. Mit den so gesammelten Daten kann die  Bestandsdichte im Untersuchungsgebiet genauer berechnet werden, als  beispielsweise mit Flugzählungen oder Sichtungsmeldungen. Aus den Kenntnissen  über bevorzugte Lebensräume oder die Kinderstuben der Schweinswale können  Wissenschaftler konkrete Schutzmaßnahmen für den Ostseeschweinswal ableiten.  Silja und Jan werden auf ihren Stationen zahlreiche SAMBAH-Projektpartner  treffen.</p>
<p>Weitere  Informationen:<br />
www.meeresmuseum.de/schweinswale<br />
www.ein-tierischer-segelsommer.de<br />
www.sambah.org/</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen aus dem<br />
OZEANEUM –  Europas Museum des Jahres 2010</p>
<p>im Auftrag<br />
Diana Quade<br />
Presse- und  Öffentlichkeitsarbeit</p>
<p>OZEANEUM Stralsund GmbH<br />
Hafenstraße 11<br />
18439  Stralsund</p>
<p>Eine Gesellschaft der Stiftung Deutsches  Meeresmuseum<br />
Museum für Meereskunde und Fischerei ∙ Aquarium<br />
Stiftung des  bürgerlichen Rechts</p>
<p>Tel.: +49 3831 2650-621<br />
Mobil: +49 (0) 171  8644568<br />
Fax: + 49 3831  2650-679<br />
Diana.Quade@ozeaneum.de</p>
<p>www.ozeaneum.de<br />
www.meeresmuseum.de</p>
<p>Geschäftsführer:  Dr. Harald Benke<br />
Ust. ID Nr.: DE 162 772 269<br />
Steuernr.:  082/124/02274</p>
<div id="attachment_3216" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://gsm-ev.de/wp-content/uploads/2012/04/120410_walfred_mit_seglern1.jpg"><img class="size-medium wp-image-3216" title="120410_walfred_mit_seglern" src="http://gsm-ev.de/wp-content/uploads/2012/04/120410_walfred_mit_seglern1-300x219.jpg" alt="" width="300" height="219" /></a><p class="wp-caption-text">Das Maskottchen Walfred vom Deutschen Meeresmuseum ist ein Schweinswal und begrüßte Silja und Jan persönlich</p></div>
<div id="attachment_3217" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://gsm-ev.de/wp-content/uploads/2012/04/Johann_Subklew_Segeln22_hoch.jpg"><img class="size-medium wp-image-3217" title="Johann_Subklew_Segeln22_hoch" src="http://gsm-ev.de/wp-content/uploads/2012/04/Johann_Subklew_Segeln22_hoch-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Wichtiges Etappenziel für die beiden Segler: der Hafen von Stralsund mit dem OZEANEUM</p></div>
<p><a href="http://gsm-ev.de/wp-content/uploads/2012/04/120410_segeln_fuer_schweinswal.jpg"><img class="size-full wp-image-3218 alignleft" title="120410_segeln_fuer_schweinswal" src="http://gsm-ev.de/wp-content/uploads/2012/04/120410_segeln_fuer_schweinswal.jpg" alt="" width="491" height="328" /></a></p>
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		</item>
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		<title>Kanadische Robbenjagd 2012 hat begonnen</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Mar 2012 10:03:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Bis zu 400.000 Tiere dürfen getötet werden Trotz der inzwischen auch im eigenen Land immer mehr anwachsenden Gegnerschaft hat das kanadische Fischereiministerium DFO die Jagd auf Sattelrobben und Klappmützen freigegeben. Die Quote hat es auf 400.000 Tiere festgesetzt. Das ist dieselbe Quote wie letztes Jahr. In der Robbenjagd-Saison 2011 landeten die Robbenjäger allerdings nur 38.000 Felle an - das niedrigste Ergebnis seit der Wiederaufnahme der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1>Bis zu 400.000 Tiere dürfen getötet werden</h1>
<p>Trotz der inzwischen auch im  eigenen Land immer mehr anwachsenden Gegnerschaft hat das kanadische  Fischereiministerium DFO die Jagd auf Sattelrobben und Klappmützen freigegeben.  Die Quote hat es auf 400.000 Tiere festgesetzt.</p>
<p>Das ist dieselbe Quote wie letztes  Jahr. In der Robbenjagd-Saison 2011 landeten die Robbenjäger allerdings nur  38.000 Felle an - das niedrigste Ergebnis seit der Wiederaufnahme der Robbenjagd  im Jahr 1996. Im Rekordjahr 2004 waren zehn Mal so viele Sattelrobben  abgeschlachtet worden: 365.971.</p>
<p>Ein Grund für das starke Absinken sind  die Schwierigkeiten der Fischer, für die Felle Abnehmer zu finden. Für die EU  gilt seit 2010 ein Importverbot für Robbenprodukte. Zu dem EU-Embargo kommt in  diesem Jahr hinzu: Seit dem 1. Januar dieses Jahres ist ein Beschluss in Kraft,  der auch die Märkte in Russland, Weißrussland und Kasachstan für Robbenfelle  sperrt. Der Versuch der kanadischen Regierung, auf China auszuweichen, war  bislang nicht von Erfolg gekrönt.</p>
<p>Erst vor wenigen Tagen erklärte der  Vorsitzende der Vereinigung der Robbenjäger, Eldred Woodford, die Robbenjäger  könnten ihre Boote nicht für die Ausfahrt präparieren, weil vom Handel keine  klaren Aussagen vorliegen, welche Stückzahl an Fellen er abzunehmen gedenkt,  noch welchen Preis er zu zahlen bereit ist. Ohne diese Grundinformation werde  kein Robbenjäger Geld in Proviant investieren.</p>
<p>Die Kritik an der kommerziellen  kanadischen Robbenjagd verfügt über schlagkräftige  Argumente:</p>
<ul>
<li>Die &#8220;seal harvest&#8221;, die  Robben-&#8221;Ernte&#8221;, wie die Jagd auch an der Atlantikküste genannt wird, ist das  größte Massaker an Meeressäugetieren auf der Welt.</li>
</ul>
<ul>
<li>Sie ist mit inakzeptablen  Grausamkeiten verbunden.</li>
</ul>
<ul>
<li>Sie ist sinnlos, denn es besteht kein  Bedarf an Robbenfellen.</li>
</ul>
<ul>
<li>Das Argument, die Robben würden den  Fischern die Fische wegfressen, gilt nicht. An den knapper werdenden Ressourcen  ist Überfischung schuld.</li>
</ul>
<ul>
<li>Den Robbenbeständen setzt bereits das &#8220;Global Warming&#8221; zu. Seit Jahren unterbindet das viel zu warme Klima an der  Atlantikküste eine robuste Eisbildung. Größere, feste Eisschollen benötigen die  Robbenmütter, um darauf ihre Jungen zur Welt zu bringen und zwei Wochen lang zu  säugen. Fehlt das Eis, wird der Nachwuchs im Wasser geboren und muss ertrinken.  Auch in diesem Jahr sind die Eisbedingungen für die Robben wieder katastrophal.</li>
</ul>
<p><em>Ulrich  Schnapauff</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Japans Walfangflotte gibt vorläufig auf</title>
		<link>http://gsm-ev.de/2012/03/18/japans-walfangflotte-gibt-vorlaufig-auf/</link>
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		<pubDate>Sun, 18 Mar 2012 12:05:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Japan hat die diesjährige Walfangsaison in antarktischen Gewässern beendet. Vorzeitig, sagt die Tierschutzorganisation Sea Shepherd. Wie geplant, sagt der japanische Fischereiminister Michihiko Kano. Die Fangflotte erbeutete 267 Zwergwale und einen Finnwal. Geplant waren 850 Zwerg- und 50 Finnwale. Das Ministerium führt die ungeplant niedrige Fangmenge auf schlechtes Wetter zurück. Sea Shepherd sagt: Weil wir die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Japan hat die diesjährige Walfangsaison in antarktischen Gewässern beendet. Vorzeitig, sagt die Tierschutzorganisation Sea Shepherd. Wie geplant, sagt der japanische Fischereiminister Michihiko Kano.</p>
<p>Die Fangflotte erbeutete 267 Zwergwale und einen Finnwal. Geplant waren 850 Zwerg- und 50 Finnwale. Das Ministerium führt die ungeplant niedrige Fangmenge auf schlechtes Wetter zurück. Sea Shepherd sagt: Weil wir die Jäger gestört haben. Aufgrund der geringeren Fänge dürfte die japanische Regierung in der nächsten Saison weniger Subventionen leisten.</p>
<p>Es ist ein bisschen blamabel, dass die 126-Millionen-Nation Japan sich so von der kleinen Tierschutzgruppe Sea Shepherd vorführen lässt. Denn schon im vorigen Jahr hat die von Paul Watson gegründete Gruppe die Walfänger zum vorzeitigen Ende der Fangsaison gezwungen. Und in dieser Saison hatte das von einem Tsunami und einer Atomreaktor-Katastrophe gestrafte Land Millionen von einem Hilfsfond für die Opfer abgezweigt und in die Walfangindustrie investiert.</p>
<p>Ihr Walfang diene der Wissenschaft, sagen die Japaner, und auf die Fangschiffe haben sie groß „Research“ geschrieben, Forschung. Was, bitte schön, soll noch an einem Zwergwal zu erforschen sein, den man gleich an Deck zerschneidet? „Beim Wissenschaftsausschuss der „Internationalen Walfang Kommission“ (IWC) werden uns immer dieselben Fotos von aufgeschnittenen Walmägen vorgeführt. Und wen wundert’s? Es ist bei antarktischen Zwergwalen hauptsächlich Krill drin, der schon immer ihre Hauptnahrung war“, sagt dazu die Meeresbiologin Petra Deimer von der GSM.</p>
<p>Das Land würde sich eher verdient machen, wenn es erforschen würde, wie sich eine Walart entwickelt, die noch nicht bis an den Rand der Ausrottung gebracht wurde und die man von jeder Jagd verschont. Beipielsweise Zwergwale. Man wüsste auch gern mehr über das Verhalten dieser vergleichsweise kleinen Bartenwale, wie sich die Population unter verschiedenen Krillmengen entwickelt. Daraus wird aber nichts, solange  man Meerestiere allein als Konsumgüter betrachtet.</p>
<p><em>Walter Karpf</em></p>
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		<title>Krankheit unter Ringelrobben bedroht auch Eisbären</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Mar 2012 08:23:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Höhepunkt der geheimnisvollen Krankheit wurde Mitte letzten Sommers sichtbar. Da wurden an Alaskas Nordküste Dutzende Ringelrobben angetrieben mit Wunden rund ums Maul sowie fleckenweisem Haarausfall und Entzündungen am ganzen Körper. Insgesamt waren es an diesem Küstenabschnitt 107 Tiere von Juli bis September, und 46 von ihnen waren schon tot oder starben bald darauf. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Höhepunkt der geheimnisvollen Krankheit wurde Mitte letzten Sommers sichtbar. Da wurden an Alaskas Nordküste Dutzende Ringelrobben angetrieben mit Wunden rund ums Maul sowie fleckenweisem Haarausfall und Entzündungen am ganzen Körper. Insgesamt waren es an diesem Küstenabschnitt 107 Tiere von Juli bis September, und 46 von ihnen waren schon tot oder starben bald darauf.</p>
<p>Die Behörden haben bis heute nicht herausfinden können, was die Ursachen der Leiden sind. Autopsien haben ergeben, dass auch innere Organe wie Leber, Herz und Gehirn befallen sind. Tests haben Pocken- oder Herpesviren ausgeschlossen.</p>
<p>Eine Seuche unter der Ringelrobben-Population würde auch die Eisbären der Region bedrohen, denn diese Meeressäuger sind die Grundlage der Bären-Ernährung. Zwar können sie auf andere, kleinere Beute zurückgreifen, doch dann scheint ihre Fortpflanzung gefährdet.</p>
<p>Jetzt im Winter bei Dunkelheit und geschlossener Eisdecke lässt sich nichts über die Lage sagen, weil die Robben unsichtbar unter dem Eis leben. Es wurden aber auch Walrosse und Bartrobben mit ähnlichen Symptomen gefunden, und Biologen aus Russland und Kanada berichten von ähnlichen Funden.</p>
<p>Genaueres lässt sich erst wieder im Sommer sagen, wenn das Eis zirkumpolar aufbricht und die Robben sichtbar werden.</p>
<p><em>Walter Karpf</em></p>
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		<title>Shepherd Wale &#8211;  ein Film bestätigt ihre Existenz</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Feb 2012 12:12:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Sie waren kaum jemals zu sehen. Wahrscheinlich, weil sie meist in der Tiefe nach Tintenfischen suchen. Doch jetzt sind sie nicht nur gesehen sondern sogar gefilmt worden: Shepherd-Wale. Für eine Gruppe von Meeresbiologen, die gerade auf einem Schiff südlich des australischen Festlandes unterwegs war, muss es wie Weihnachten und Ostern zusammen vorgekommen sein, als plötzlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sie waren kaum jemals zu sehen. Wahrscheinlich, weil sie meist in der Tiefe nach Tintenfischen suchen. Doch jetzt sind sie nicht nur gesehen sondern sogar gefilmt worden: Shepherd-Wale. Für eine Gruppe von Meeresbiologen, die gerade auf einem Schiff südlich des australischen Festlandes unterwegs war, muss es wie Weihnachten und Ostern zusammen vorgekommen sein, als plötzlich neben dem Schiff die etwa zwölf Tiere auftauchten, Shepherd-Wale, die zur Familie der Schnabelwale gehören.</p>
<p>Wie Spiegel.de berichtet, waren die Wissenschaftler eigentlich auf der Suche nach Blauwalen, als ihnen die Beobachtung gelang. Erst in den dreißiger Jahren hatte der Museumskurator George Shepherd die Art entdeckt und beschrieben – es war ein totes Tier am Strand von Neuseeland. Nach Angaben des Neuseeländischen Umweltministeriums gab es danach weltweit noch 19 Totfunde, die man untersuchen konnte. Dazu zwei &#8211; unbestätigte &#8211;  Sichtungen lebender Tiere.</p>
<p>Umso größer ist die Sensation der gefilmten Sichtung. Forscher sind nun dabei, den minutenlangen Film auszuwerten und erste Informationen über das Verhalten der Shepherd-Wale zu bekommen.</p>
<p><em>Walter Karpf</em></p>
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		<title>Starke Bedrohung mariner Arten im Ostpazifik</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Feb 2012 11:00:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Pazifikküste Zentralamerikas ist fruchtbar. Viele Arten von Lebewesen können hier gut existieren, Mangrovenwälder dienen dazu als Kinderstube, in der der Nachwuchs heranwächst. Doch jetzt hat eine Studie der IUCN (International Union for Conservation of Nature) beängstigendes festgestellt: Zwölf Prozent der marinen Arten der biogeografischen Region sind vom Aussterben bedroht. Die wichtigsten Bedrohungen für Flora [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Pazifikküste Zentralamerikas ist fruchtbar. Viele Arten von Lebewesen können hier gut existieren, Mangrovenwälder dienen dazu als Kinderstube, in der der Nachwuchs heranwächst.</p>
<p>Doch jetzt hat eine Studie der IUCN (International Union for Conservation of Nature) beängstigendes festgestellt: Zwölf Prozent der marinen Arten der biogeografischen Region sind vom Aussterben bedroht. Die wichtigsten Bedrohungen für Flora und Fauna sind Lebensraumverlust, Überfischung und der Einfluss von Klimaveränderungen durch El Nino. Vor allem im Golf von Kalifornien und an den Küsten von Costa Rica und Panama, sowie auf vorgelagerten Inseln steht es kritisch für Fische, Meeressäuger, Seevögel, Meeresschildkröten, Korallen und Mangroven. Zwölf Prozent von ihnen sind vom Aussterben bedroht.</p>
<p>„Wir müssen erst einmal verstehen, wie marine Arten und Lebensgemeinschaften auf größere Bedrohungen ihrer Umwelt reagieren“, sagt Beth Polidoro, eine der Autorinnen der IUCN-Studie, „erst wenn wir das wissen, können wir Schutzmaßnahmen richtig einsetzen.“</p>
<p>In den letzten Jahren seien mindestens 20 marine Arten ausgestorben, besonders folgenreich waren die El-Nino-Ereignisse der Jahre 1982-1983.</p>
<p>Neben der Existenzbedrohung für viele Arten, stellt die IUCN-Studie auch einen starken Rückgang verschiedener Riff-Fische, Korallen und Mangroven fest, besonders aber einiger Fischarten, die von der Industrie besonders stark befischt werden.</p>
<p><em>Walter Karpf</em></p>
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