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Formular zur Erfassung von Totfunden

Die umgehende Bergung eines toten Schweinswals hat oberste Priorität. Daher bitten wir Sie darum, uns den Fund telefonisch unter 04106 - 47 12 mitzuteilen und zusätzlich das Totfund-Formular auszufüllen.

Es ist weiterhin besonders wichtig, dass Sie im Formular Kontaktdaten hinterlassen mit denen wir Sie schnell erreichen können, falls Sie uns nicht auf Anhieb telefonisch erreichen. Bewährt hat sich das Hinterlassen einer Mobil- und Festnetznummer. Nur durch eine schnelle Kontaktaufnahme zum Finder kann vermieden werden, dass gemeldete Kadaver bereits wieder abgetrieben sind, wenn der Bergungsbeauftragte am Fundort eintrifft.

Jeder tote Schweinswal wird durch die zuständigen Behörden geborgen und anschließend dem Forschungs- und Technologiezentrum Westküste (FTZ, www.uni-kiel.de/ftzwest) der Universität Kiel oder dem Deutschen Meeresmuseum (DMM, www.meeresmuseum.de/wissenschaft) in Stralsund überstellt. Dort werden die Tiere eingehend auf Gesundheitszustand und Todesursachen untersucht.

Die umfangreiche Abfrage in unserem Formular soll dazu dienen, möglichst detaillierte Daten über Ihre Totfundmeldung zu erhalten. Daher bitten wir Sie, im Formular so viele Felder wie möglich auszufüllen. Falls Ihnen jedoch nicht alle Daten bekannt sind, ist dies nicht schlimm. Wir können auch mit den wichtigen Grunddaten (mit * gekennzeichnet) eine wissenschaftliche Auswertung sicherstellen.

NICHT OSTSEE: Wenn Sie uns einen Totfund melden möchten, der nicht in der Ostsee gefunden wurde, dann könne Sie dies ebenfalls über das untenstehende Formular machen. Bitte versuchen Sie auch hier so viele und genau Angaben wie möglich zu machen. Bei Rückfragen erreichen Sie uns unter Telefon: 04106 - 47 12 oder per Email: info@gsm-ev.de.

ANDERE WALE: Falls Sie eine andere Walart gefunden haben können Sie ebenfalls dieses Formular zur Meldung nutzen. Da andere Walarten in der Ostsee verhältnismäßig selten sind, bitten wir in diesem Fall zusätzlich um einen kurzen Hinweis über Ihren Eintrag im Formular (bitte per Email an: info@gsm-ev.de).

Informationen zum Fund
  1. Wo fanden sie den Wal?
  2. Falls Sie keine GPS-Daten zum Totfund haben und in unserer untenstehenden Karte nachträglich keine ermitteln können, geben Sie bitte in jedem Fall eine möglichst genaue Positionsbeschreibung anhand von Seezeichen (z.B. Tonnen) oder Landmarken (z.B. Strandabschnitte) an. Die Funddaten sind nur mit detaillierten Positionsinformationen (entweder GPS oder genaue Beschreibung) wissenschaftlich auswertbar. Aus technischen Gründen ist es nicht möglich die Positionsinformationen als Pflichtfelder mit einem * auszuweisen, dennoch ist die Angabe mindestens einer genauen Position (entweder GPS oder genaue Beschreibung) unerlässlich. Falls Sie Hilfe bei der Rekonstruktion der Fundposition benötigen, können Sie uns gerne unter info@gsm-ev.de kontaktieren.

  3. GPS Position bestimmen

    Hinweise zur Eingabe der GPS:

    Die meisten GPS-Geräte (insbesondere die von Wassersportlern Benutzten) geben die GPS-Koordinaten im Format Grad, Dezimalminuten: z.B. 54° 24.200' N / 11° 24.267' E aus. Dieses Format wird daher aller Wahrscheinlichkeit nach den meisten Schweinswal- Sichtern vorliegen. Falls Ihnen die GPS-Koordinaten in einem anderen Format vorliegen, klicken Sie für weitere Informationen bitte auf das Kästchen „Angabe anderer GPS-Formate“.

    Nachfolgend sehen Sie, wie die GPS-Daten im Format Grad, Dezimalminuten in das Formular eingegeben werden müssen:

    Format: Grad, Dezimalminuten - z.B. 54° 24,200′ N / 11° 24.267' E

    Grad Dezimalminuten

    Falls Sie das Format Grad, Dezimalminuten: z.B. 54° 24,200′ nutzen, darf im dritten Kästchen keine Zahl stehen.

    Die GPS-Koordinaten können in den folgenden gängigen Formaten angegeben werden:

    1. 1. Grad, Dezimalminuten: 54° 24.200' N
    2. 2. Grad, Minuten, Sekunden: 54° 24' 12" N
    3. 3. Grad, Minuten, Dezimalsekunden: 54° 24' 12.00" N
    4. 4. Dezimalgrad: 54.4033333° (mindestens auf 7 Nachkommastellen genau)

    Je nachdem in welchem Format Ihnen die GPS-Koordinaten vorliegen, sind die entsprechenden Felder auszufüllen. Sie werden selbst schnell sehen, welches Format Ihre Daten aufweisen. Nachfolgend sehen Sie Beispiele für die Eingabe der verschiedenen Formate.

    1. Grad, Dezimalminuten: z.B. 54° 24,200′ N / 11° 24.267' E

    (siehe oben)

    2. Grad, Minuten, Sekunden: z.B. 54° 24' 12" N / 11° 24' 16"E

    Grad Minuten Sekunden

    3. Grad, Minuten, Dezimalsekunden: z.B. 54° 24' 12.00" N / 11° 24' 16.00"E

    Grad Minuten Dezimalsekunden

    4. Dezimalgrad: z.B. 54.4033333° / 11.4044444°

    Grad Minuten Dezimalsekunden

    Sollten Sie selber über Positionsdaten im Format Dezimalgrad verfügen, dann füllen Sie bitte nur die Felder „Dezimalgrad Breite“ und „Dezimalgrad Länge“ aus und lassen alle anderen GPS-Felder frei.

    Das Bezugssystem bzw. Kartendatum für die von Ihnen eingetragenen GPS-Daten muss WGS84 sein. Alle neueren Karten und GPS-Geräte basieren auf diesem Bezugssystem. Falls dem nicht so ist, bitten wir Sie uns zu kontaktieren und mitzuteilen welches Bezugssystem bzw. Kartendatum zu Ihren Koordinaten gehört.

    Überprüfung der eingegebenen GPS:

    Nachdem Sie Ihre GPS-Koordinaten eingetragen haben, können Sie auf das Feld „Position in Karte anzeigen“ klicken. Dadurch werden die von Ihnen eingegebenen GPS-Daten direkt umgewandelt und erscheinen in den Feldern „Dezimalgrad Breite“ und „Dezimalgrad Länge“. Über diese umgewandelten Koordinaten wird in der Satelliten-Karte die Position Ihres Totfundes als roter Markierungspunkt angezeigt. Sie können nun überprüfen, ob die von Ihnen eingegebenen Koordinaten auch dort liegen, wo Sie den toten Schweinswal fanden. So wird sichergestellt, dass die Koordinaten nicht in einem völlig anderen Gebiet liegen. Falls der Totfund nicht dort angezeigt wird, wo Sie den Wal fanden, bitten wir Sie, sich Ihre Aufzeichnungen noch einmal anzusehen. Möglicherweise ist es beim Ablesen oder Eintragen der GPS-Daten zu einem (Tipp-) Fehler gekommen.

    Nachdem Sie eventuelle Tippfehler in den GPS-Kästchen korrigiert haben, müssen Sie erneut auf das Feld „Position auf Karte anzeigen“ klicken, damit die korrigierte Position auch in der Karte aktualisiert wird. Falls Sie feststellen, dass die von Ihnen angegebene Position dennoch nicht korrekt ist, können Sie die GPS-Koordinaten auch mit Hilfe der Satellitenkarte bestimmen. Lesen Sie sich am besten zuerst die „Hinweise zur Benutzung der Karte“ durch, diese finden Sie direkt über der Karte.

    Wenn Sie die korrekten GPS-Daten selbst bestimmen wollen, müssen Sie zuerst auf das Feld „GPS-Einstellungen zurücksetzen“ klicken. Dadurch werden alle GPS-Daten gelöscht und Sie können anschließend mit der Maus auf den roten Markierungspunkt gehen und diesen bei gedrückter linker Maustaste auf den korrekten Ort Ihres Totfundes ziehen. Die entsprechenden GPS-Koordinaten des Markierungspunktes erscheinen dann automatisch in den Feldern „Dezimalgrad Breite“ und „Dezimalgrad Länge“ direkt über der Karte. Bitte nehmen Sie in diesen Kästchen keine Veränderungen mehr vor. Die ermittelten Dezimal-Koordinaten (Breite und Länge) reichen als Positionsinformation aus, alle weiteren GPS-Felder sollen und müssen frei bleiben. Falls Sie irgendwelche Fragen zur Eingabe der GPS-Daten haben, kontaktieren Sie uns gerne unter info@gsm-ev.de

    Falls Sie irgendwelche Fragen zur Eingabe der GPS-Daten haben, kontaktieren Sie uns gerne unter info@gsm-ev.de

  4. Bitte prüfen Sie, welches Format a), b) oder c) Ihre GPS-Koordinaten haben (siehe Beispiel) und tragen Sie Ihre Koordinaten in die entsprechenden Felder ein. Die Position kann nur richtig auf der Karte angezeigt werden, wenn Ihre GPS-Koordinaten korrekt eingetragen wurden.

    Weitere Informationen zur Angabe und Überprüfung der GPS-Koordinaten sowie zur Benutzung der Karte finden Sie, wenn Sie auf die grauen Info-Kästen klicken.

  5. Beispiel:
    c)
    54
    24
    12,00
     
    b)
    54
    24
    12
     
    a)
    54
    24,200
     
     
     
     
     
  6.  
     
     
     
    Beispiel:
    a)
    11
    24,267
     
     
    b)
    11
    24
    16
     
    c)
    11
    24
    16,00
  7. Falls Sie vor Ort keine GPS Position des Totfundes ermitteln konnten, können Sie über die Satelliten-Karte die genauen Koordinaten ermitteln. Gehen Sie mit der Maus auf den roten Markierungspunkt und ziehen Sie diesen bei gedrückter linker Maustaste auf den Bereich der Karte in dem Sie den toten Wal fanden.

    Anschließend können Sie die Karte durch Drehen des Mausrads oder per Doppelklick vergrößern. In der vergrößerten, genaueren Ansicht des Gebietes können Sie den roten Markierungspunkt nun wieder bei gedrückter linker Maustaste verschieben. Versuchen Sie den roten Markierungspunkt so genau wie möglich zu setzen, in dem Sie die Karte mehrfach vergrößern bis Sie den genauen Ort sicher identifizieren können. Orientieren Sie sich an markanten Punkten, die in der vergrößerten Satelliten-Ansicht gut sichtbar sind (z.B. Campingplätze, Strandabschnitte, etc). Wenn der Markierungspunkt bei zu geringer Vergrößerung gesetzt wird, ergibt sich eine ungenaue GPS-Position.

    Der rote Markierungspunkt folgt beim Vergrößern nicht automatisch, sondern muss mitgezogen werden. Es empfiehlt sich daher, in kleinen Schritten zu vergrößern und darauf zu achten, dass der Markierungspunkt jeweils mit im Bildausschnitt ist bzw. mitgezogen wird. Anschließend kann dieser wie oben beschrieben auf den Ort des Fundes gezogen werden. Die entsprechenden GPS-Koordinaten erscheinen nach dem Absetzen des roten Markierungspunktes automatisch in den Feldern „Dezimalgrad Breite“ und „Dezimalgrad Länge“ direkt über der Karte. Bitte nehmen Sie in diesen Kästchen keine Veränderungen mehr vor. Die ermittelten Dezimal-Koordinaten (Breite und Länge) reichen als Positionsinformation aus, alle weiteren GPS-Felder sollen und müssen frei bleiben.

    Jedes Mal, wenn der Markierungspunkt verschoben wird, ändern sich auch die GPS-Koordinaten. Daher sollte, nachdem die Position der Sichtung einmal gesetzt worden ist, darauf geachtet werden, nicht mehr mit der Maus auf die Karte zu kommen. Denn sonst könnte der Markierungspunkt versehentlich versetzt werden, woraus sich eine falsche Positionsinformation ergeben würde. Falls Sie irgendwelche Fragen zur Benutzung der Karte haben, kontaktieren Sie uns gerne unter info@gsm-ev.de

  8.  
  9. Verfallsgrad des Körpers
  10. Welches Geschlecht hatte der Wal (siehe Skizze)
  11. Ich konnte Aufnahmen des Totfundes machen
  12. Schicken sie die Aufnahmen bitte an info@gsm-ev.de - Vielen Dank!

    Mit der Zusendung erklären Sie sich damit einverstanden, der GSM die Aufnahmen für die Förderung der Vereinsziele kostenfrei zur Verfügung zu stellen.

    Weiterhin erklären Sie, dass Sie alleiniger Rechtinhaber der eingereichten Aufnahmen sind. Die Bilder und Videos werden genutzt, um die Vereinsziele der Schutz- und Aufklärungsarbeit zu unterstützen. Das Material wird bei Verwendung mit Ihrem Copyright versehen und bleibt so urheberrechtlich geschützt.

    Falls Sie keine Nutzungserlaubnis geben möchten, so teilen Sie dies bitte in der Email mit den gesendeten Fotos mit.

Angaben zu Ihrer Person
  1. Schutz Ihrer persönlichen Daten
  2. Die von Ihnen gemachten Angaben zu Ihrer Person werden ausschließlich für die interne Bearbeitung der Meldung verwendet. Insbesondere wenn es Rückfragen zum genauen Fundort des Totfundes gibt, sind wir auf eine schnelle Kontaktaufnahme angewiesen. Daher bitten wir Sie, möglichst vollständige Kontaktdaten anzugeben, zumindest aber Name sowie Telefon-, Mobilnummer und Emailadresse. Die Sicherheit Ihrer persönlichen Daten hat für uns oberste Priorität, daher bleiben diese in jedem Fall geschützt.

  3. Anfang nächsten Jahres wird in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) wieder eine interaktive Sichtungskarte angefertigt und anschließend im Internet publiziert. Auf Wunsch wird bei Anklicken Ihrer Sichtung in dieser Karte Ihr Name als Finder/in angezeigt.

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